Hallensport unter Auflagen wieder möglich

Landkreis Waldeck-Frankenberg: Sporthallen ab 14. Juni wieder geöffnet

Friederike Born von der HSG Ederbergland liegt im Wurfkreis, vor ihr der Handball. Sporthalle Battenberg
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Dürfen bald wieder loslegen: Die Sporthallen öffnen ab Montag wieder, dann ist zum Beispiel auch wieder Handballtraining möglich. Unser Archivfoto zeigt Friederike Born von der HSG Ederbergland.

Eine lange Pause ist beendet: Die Sporthallen des Landkreises Waldeck-Frankenberg werden ab Montag, 14. Juni, wieder für den Vereinssport geöffnet.

Frankenberg – Langsam aber sicher erwacht das sportliche Leben im Landkreis wieder. Mit dem Erreichen der zweiten Stufe der hessischen Öffnungsschritte ist ab heute Individual- und Mannschaftssport im Freien für alle Altersgruppen erlaubt. Auch die Hallensportarten können aufatmen: Ab Montag öffnet der Landkreis Waldeck-Frankenberg wieder die Sporthallen, die seit Ende Oktober 2020 geschlossen waren.

„Dass die Entwicklung nun auch Lockerungen im sportlichen Bereich zulässt, stimmt uns sehr zuversichtlich und wir möchten daher den Gruppen und Vereinen wieder die Möglichkeit geben, die kreiseigenen Hallen schnellstmöglich wieder nutzen zu können“, so der Landrat weiter. Diese Empfehlung werde man auch den Städten und Gemeinden in einer Besprechung geben, die am Freitag mit den Bürgermeistern stattfinden wird und wo weitere Details zur Nutzung von Hallen, Dorfgemeinschaftshäusern und öffentlichen Gebäuden besprochen werden sollen. 

Allerdings gelten für den Trainingsbetrieb in den Hallen Regeln, wie der Landkreis mitteilt. Während Mannschaftssport wie zum Beispiel Handball, Volleyball oder Basketball ohne Einschränkung möglich ist, gibt es für den Individualsport weiter Beschränkungen.

So dürfen Einheiten zum Beispiel im Turnen, Gymnastik, Tanzen oder Kontaktsportarten wie Judo und Boxen nur in Gruppen von höchstens zehn Personen stattfinden, wobei pro Einheit mehrere Gruppen gebildet werden dürfen, die allerdings Abstand halten und nicht durchmischt werden sollen. Ausgenommen von den Beschränkungen sind geimpfte und genesene Personen sowie Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Ein negativer Coronatest der Teilnehmer ist nicht notwendig, wird aber empfohlen.

Weiterhin gilt, dass Duschen und Umkleideräume geschlossen bleiben, nur die Toiletten sind geöffnet. Gesperrt bleiben zudem Tribünenanlagen, Zuschauer und Trainingsbesucher sind nicht erlaubt. Für jede Übungseinheit muss weiter ein Hygienekonzept vorliegen, jede Gruppe muss Teilnehmerlisten führen, die der Verein vier Wochen aufbewahren muss. Alternativ kann auch die Luca-App genutzt werden. Vereine sollen die Trainingszeiten so planen, dass verschiedene Gruppen nicht im Eingangsbereich aufeinandertreffen. Abstands- und Hygieneregeln sollen nach dem Ende des Trainings eingehalten werden.

„Gruppen oder Vereine, die die Sportstätten ab der nächsten Woche wieder nutzen möchten, können sich an uns wenden“, sagt der Leiter des Fachdienstes Sport beim Landkreis, Matthias Schäfer. „Wir stimmen dann die Trainingszeiten und individuellen Details gern ab.“

Weitere Informationen gibt es beim Fachdienst Sport unter E-Mail: carsten.habermann@lkwafkb.de oder Tel. 05631/954465. (von Thorsten Spohr)

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