Tischtennis-Hessenliga, Damen: SVR empfängt Tabellenfünften Lauterbach

Legt Rennertehausen vor?

Ein Remis würde reichen, um die Klasse zu halten: Dennis Riedl und Ederbergland stehen vor dem Spiel der Spiele. Foto: zhm

Korbach/Frankenberg. Kann der SV Rennertehausen in der Tischtennis-Hessenliga der Damen vorlegen? Am Samstag empfängt der Aufsteiger den VfL Lauterbach. Punktet das Team um Spielführerin Melanie Landau, dann würde der SVR vor dem Saisonfinale den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Watzenborn-Steinberg, mächtig unter Druck setzen.

Auf dem Papier nehmen Landau und Co. eine Außenseiterrolle ein, denn schon das Hinspiel ging 5:8 verloren. „Trotzdem schielen wir auf ein Unentschieden“, sagt Landau und fügt an: „Damit wir einen Punkt mehr als Watzenborn haben. Das wird ein Stück harte Arbeit, aber wir sind hochmotiviert.“ Wenn kein Sieg gelingt, dann soll die Niederlage wie in der Hinrunde wenigstens in Grenzen gehalten werden, um weiter das bessere Spielverhältnis gegenüber Watzenborn zu wahren.

In der Bezirksoberliga der Herren steht Ederbergland vor dem Spiel der Spiele: Der Tabellenvorletzte Richtsberg III gibt bei den Battenbergern seine Visitenkarte ab. Ein Remis reicht schon und der Klassenerhalt wäre gesichert. „Gegen diese Mannschaft haben wir das Hinspiel verloren“, erinnert sich Dennis Riedl und fügt an: „Diesmal müssen wir das drehen.“ Man sollte sich aber nicht selber unter Druck setzen, denn sogar im Fall einer Niederlage läge man dank des besseren Spielverhältnisses noch vor Marburg, das aber am letzten Spieltag mit Niestetal einen schlagbaren Gegner hat.

Frankenberg erwartet in der Bezirksliga Herren Bottenhorn und ist wie Ernsthausen, das bei Anzefahr II antreten muss, krasser Außenseiter. Korbach ist Gastgeber gegen Tabellenführer Ginseldorf und muss unbedingt gewinnen, soll der zweite Tabellenplatz noch erreicht werden.

In der Bezirksliga der Damen steht das Derby zwischen Rennertehausen II und Lengefeld im Vordergrund. Rennertehausen hat Platz zwei sicher. Lengefeld den vierten. Folglich können beide Mannschaften frei aufspielen. Können die Lengefelderinnen mit stärkster Mannschaft antreten, könnten sie das Fehlen von Rennertehausens Nummer eins Nora Reese nutzen. Im zweiten Spiel genießen die Lengefelderinnen gegen Meister Breidenbach Heimrecht, das aber wahrscheinlich nicht ausschlaggebend für den Ausgang der Begegnung sein wird – zu souverän spielten die Gegnerinnen bislang auf.

Absteiger Gemünden erwartet in der Bezirksklasse der Herren Roda, das sich für die klare Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen Volkmarsen rehabilitieren will und als Favorit an die Tische geht. Spiel Nummer zwei für Roda steigt beim Tabellenzweiten Dodenau. Born und Co. nehmen klar die Favoritenstellung ein. Kellerwald II ist Gastgeber gegen Rosenthal, das den Klassenerhalt in der Tasche hat und versuchen wird, zumindest einen Punkt zu entführen. Adorf gibt in Volkmarsen die Visitenkarte ab und ist durch das letzte Ergebnis des Neulings gewarnt. Können die Adorfer Bestbesetzung aufbieten, sollte zumindest ein Punkt drin sein.

Meister Helsen ist in der Kreisliga Nord der Herren Gastgeber gegen Adorf II, das nur mit Außenseiterchancen anreist. (hax)

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