Starke Saison im Team des Verbandsligisten FC Ederbergland

Manuel Todt, ein Stürmer mit Torriecher, will aufsteigen

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Es läuft bei ihm: Manuel Todt trifft in dieser Saison am laufenden Band für den FCE.

Allendorf/Eder. Er hat den richtigen Torriecher: Stürmer Manuel Todt spielt bislang eine starke Saison für den FC Ederbergland. 

Es ist die Saison des Manuel Todt. Der Mittelstürmer des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland hat bisher 23 Mal getroffen. „So viele waren es zur Winterpause noch nie“, freut er sich. Allerdings verweist der 31-jährige Malermeister auf seinen Saisonrekord bei seinem Heimatverein FC Nuhnetal, bei dem er einmal 36 Tore erzielte.

Mittlerweile unterschätzt keiner mehr den Sauerländer, der oft ungelenkig wirkt, aber mit einer unglaublichen Geschmeidigkeit den Ball auf engstem Raum am Gegner vorbeibringt, um dann trocken einzuschießen. Tore zu schießen ist das eine, wem er sie verdankt, das andere. In vorderster Front lobt Todt Trainer Stefan Trevisi: „Er gibt mir das Vertrauen, Stammspieler zu sein und hat mir bereits in der Vorbereitung viele Tipps gegeben, beispielsweise wie ich und dann auch die Mannschaft sich beim Anlaufen eines Verteidigers zu verhalten haben. Außerdem setzt er auf mich, wenn es auch mal ein Spiel nicht so gelaufen ist, wie er es sich vorgestellt hat.“

Für Trevisi ist Todts Ausbeute keine Überraschung. „Manuel hat sich in der Vergangenheit oft die Lunge aus dem Hals gerannt und war meist zweimal am Wochenende im Einsatz. Wir haben seine Laufwege optimiert. Er macht nur noch sinnvolle Wege. Außerdem spielt er nur noch einmal am Wochenende. Dafür sind Kraft und Konzentration eingespart, die jetzt da sind, wo sie gebraucht werden: beim Abschluss.“

Todt vergisst aber auch nicht, „dass das kreative Mittelfeld hinter mir ein wesentlicher Pluspunkt in dieser Saison ist, von dem ich profitiere.“ 

2014 ist der in Medebach lebende Angreifer zum FCE gestoßen. 125 Tore hat er in beiden Mannschaften erzielt, zuletzt zehn in der Hessenligasaison. Was kommt hinzu? „Die Marke von 30 Toren würde ich gern knacken.“

Wie es mit ihm weitergeht, steht noch nicht fest. „Sollten wir aufsteigen, bleibe ich noch ein Jahr. Wenn nicht, kehre ich zu meinem Stammverein als Spielertrainer zurück.“ Aufstieg lautet also sein Ziel: „Wir sind drei Punkte hinter dem Ersten. Drei Punkte sind im Fußball nichts. Außerdem habe ich bisher keine Mannschaft gesehen, die deutlich stärker war, als wir es sind.“

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