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Bikemarathon in Sundern: Aaron Wilhelmi fährt auf Rang drei

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Von: Friederike Weiler

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Aaron Wilhelmi aus Löhlbach sicherte sich beim Bikemarathon in Sundern Rang drei.
Vorn dabei: Aaron Wilhelmi aus Löhlbach sicherte sich beim Bikemarathon in Sundern Rang drei © MT Melsungen/nh

Wieder ganz vorn dabei: Der Löhlbacher Aaron Wilhelmi hat sich vergangenen Samstag beim Bikemarathon in Sundern den dritten Platz geschnappt.

Sundern/Löhlbach - Über die Langdistanz von knapp 100 Kilometern und 2400 Höhenmetern trat der Newcomer des Regio-Teams der MT Melsungen gegen starke nationale und internationale Konkurrenz an und erkämpfte sich dann in der Eliteklasse nach 3:47:31 Stunden den dritten Platz und stand damit erstmalig im MT-Trikot auf dem Podium.

Wie bereits beim Kellerwald-Bike-Marathon vor zwei Wochen mischte der Zimmerermeister von Anfang an in der Spitzengruppe mit. Nachdem sich der spätere Sieger Tim Smeenge vom holländischen Team KMC abgesetzt hatte (3:34:10 Stunden), arbeite Wilhelmi während des weiteren Rennverlaufes mit Adrian Horchler vom Radwerk Upland zusammen, der gebürtig aus Ottlar kommt, aber seit Längerem in Freiburg lebt. „Leider bin ich noch in der vorletzten Abfahrt gestürzt“, sagte Wilhelmi – und so musste er Horchler dann kampflos den zweiten Platz überlassen. „Ich bin aber mehr als zufrieden mit der Top-Platzierung“, so der Löhlbacher.

„Was Aaron in den ersten Wochen der Saison bereits geleistet hat, ist unvorstellbar. Bevor er zu uns stieß, hatte er kaum Rennerfahrung, sodass man mit solchen Spitzenergebnissen nicht rechnen konnte. Aber Aaron bringt einen ungeheuren Druck auf die Pedale“, freute sich der Sportliche Leiter der MT-Radsportler Dieter Vaupel über den Neuzugang aus Waldeck-Frankenberg.

Neben Aaron Wilhelmi stellte sich auch Tobias Schmidtmann vom EGF Bunstruth-Racing-Team den 100 Kilometern. Nach 4:05:23 Stunden war der Römershäuser als Siebter der 97-köpfigen Master-Klasse im Ziel. Es siegte Peter Hermann (Mondraker Rockets, 3:35:37).

„Im Vergleich zu Gilserberg waren es in Sundern super Bedingungen. Die Strecke war sehr trocken und trotz des starken Windes war es ein schnelles Rennen“, sagte Tobias Schmidtmann und fügte an: „Wie für Sundern zu erwarten, war das Rennen wieder sehr stark besetzt. Und es ging vom Start weg gleich schnell los. Im Laufe des Rennens konnte man dann wieder den ein oder anderen einsammeln, der dem schnellen Start Tribut zollen musste. Leider hatte ich aber nicht so fitte Beine wie in Gilserberg und konnte die gute Platzierung nicht wiederholen.“ Trotzdem war der 33-Jährige mit seinem Ergebnis zufrieden: „Dennoch war es wieder ein tolles Rennen und wir arbeiten noch an der Form. Die Saison ist ja noch frisch.“

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