Fußball in Coronazeiten: Das müssen Zuschauer jetzt wissen

Pokal in Bottendorf und Haine: Hygienevorgaben werden gut umgesetzt

Besucher des Pokalspiels zwischen dem TSV Bottendorf und dem FC Ederbergland müssen am Eingang ihre Kontaktdaten eintragen und Hände desinfizieren. Tafeln vor dem Eingang erklären die coronabedingten Verhaltensregeln und die Ein- und Ausgänge.
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Besucher des Pokalspiels zwischen dem TSV Bottendorf und dem FC Ederbergland müssen am Eingang ihre Kontaktdaten eintragen und Hände desinfizieren. Tafeln vor dem Eingang erklären die coronabedingten Verhaltensregeln und die Ein- und Ausgänge.

Der Ball rollt endlich wieder. Auch auf den Sportplätzen in und um Frankenberg. Wir haben geschaut: Wie verändert Corona den Kreisfußball. Was kommt auf den Zuschauer zu?

Frankenberg - Spieler, Trainer und Zuschauer sind gleichermaßen erleichtert, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Und fast alle nehmen auch die Einschränkungen in Kauf, die die Corona-Pandemie mit sich bringt.

So müssen sich alle Zuschauer namentlich registrieren, der Sportplatz ist in Zonen unterteilt, es gibt getrennte Ein- und Ausgänge und auch Masken müssen getragen werden, wenn die Zuschauer die ihnen zugewiesenen Bereiche verlassen.

Die Vereine haben in ihre Hygienekonzepte viel Arbeit investiert und ebenso viel Arbeit wartet auf die Verantwortlichen an jedem Spieltag bei der praktischen Umsetzung vor Ort. Was die Zuschauer von diesen Corona-Regeln halten, wollten wir bei den Frankenberger Kreispokalspielen am vergangenen Mittwoch in Haine und in Bottendorf erfahren.

Finger: „Ich bin heilfroh“

Renate Finger lässt sich nur sehr selten ein Spiel ihres Lieblingsvereins TSV Bottendorf entgehen. Bei Wind und Wetter feuert sie ihr Team an. „Ich bin heilfroh, dass endlich wieder gespielt wird. Die Maßnahmen zum Thema Coronaprävention finde ich absolut in Ordnung. Solange die Situation so bleibt, können wir zufrieden sein“, erklärt sie. Während der Spielpause hat sie sich aktiv um den Sportplatz Bottendorf gekümmert.

Auch Diana Porsch ist seit geraumer Zeit treuer Fan des TSV Bottendorf. Zu der aktuellen Lage sagt sie: „Kompliment an den Verein. Eingang und Ausgang sind gut organisiert, die Regeln und der Wegeplan sind am Eingang klar verständlich dargestellt und die meisten Zuschauer halten sich da auch gut dran.“

Wondra: „Alle zeigen Verständnis“

Dirk Wondra ist Zweiter Vereinsvorsitzender der SG Birkenbringhausen/Haine. Mit gelber Weste kontrolliert er als Ordner beim Pokalspiel gegen die SG Nordkreis in Haine, dass die Zuschauer den Abstand zueinander einhalten. „Fast alle halten sich da auch wirklich dran. Manchmal muss man die Leute daraufhin hinweisen, mehr Abstand einzuhalten, dafür zeigen aber auch alle Verständnis. Der allgegenwärtige gute Wille der Zuschauer macht es uns deutlich einfacher.“

Im Publikum steht auch Joshua Battefeld und fiebert mit. Die Umsetzung des Abstands- und Hygienekonzepts seitens des Vereins SG Birkenbringhausen/Haine schätzt er als gelungen ein. „Bisher läuft alles sehr gut. Die Maßnahmen sind verständlich, logisch und zumutbar. Deswegen halten sich auch die Leute dran. Mit ein bisschen Rücksicht und Verständnis kann so hoffentlich auch weitergespielt werden.“

Die Zuschauer des Pokalspiels zwischen der SG Birkenbringhausen/Haine und der SG Nordkreis halten sich an die Abstandsregel, die vorgeschriebenen Wege und die Maskenpflicht im Vereinshaus. Die Akteure auf dem Platz werden mit Absperrband vom Publikum ferngehalten. Um Zutritt zu erhalten, muss jeder seine Kontaktdaten eintragen.

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