Hallenfußball: 30.000 Euro Preisgeld

RWE-Winter-Cup: Quintett in Westfalen am Start

Detzner

Arnsberg. Ein Quintett aus dem Waldecker Land versucht zu Beginn des neuen Jahres nicht nur erfolgreichen Hallenfußball zu spielen, sondern auch ihre Vereinskassen kräftig aufzufüllen. Der SC Willingen, TSV Korbach, SSG Ense/Nordenbeck, TuSpo Mengeringhausen und der TSV Lütersheim gehen ab 10. Januar in zwei verschiedenen Spielorten an den Start des 26. RWE-Winter-Cups.

„Wir sind wieder das größte Fußball-Hallenturnier in NRW“, freute sich Turnierorganisator Ralf Detzner bei seiner Begrüßung zur Pressekonferenz, in deren Rahmen auch die Auslosung stattfand.

180 Mannschaften von der Oberliga bis zur Kreisliga D haben sich angemeldet. „Damit sind wir bereits im dritten Jahr in Folge am Maximum angelangt“, freute sich Detzner. Der Auftakt der Spiele erfolgt am 3. und 4. Januar, hier allerdings noch ohne Waldecker Beteiligung. Die Vorrunden starten am ersten Januarwochenende in Arnsberg, Balve, Bestwig, Kreuztal, Möhnesee-Körbecke und in Wickede und werden am Samstag, 10. Januar, und Sonntag, 11. Januar, in Brakel, Brilon, Lüdenscheid und Warburg fortgesetzt.

Die anschließenden Regionalrunden stehen am Sonntag, 18. Januar, auf dem Programm. Spielorte sind dann Plettenberg, Sundern, Bestwig, Wickede/Ruhr und Warburg. Der finale RWE-Super-Cup, bei dem die 16 besten Teams des gesamten Turniers aufeinandertreffen, findet am Sonntag, 1. Februar, in der Sporthalle in Hüsten statt.

Ralf Detzner

Finanziell ist die Teilnahme lukrativ: Insgesamt ist das Turnier mit 30 000 Euro dotiert – 3 000 allein für den Gesamtsieger. Die besten Kreisligisten im Teilnehmerfeld spielen um ein separates Preisgeld in Höhe von über 1 500 Euro. Der Sieger dieses Vorweg-Cups, der am 31. Januar in Hüsten ausgetragen wird, erhält den letzten Platz im Starterfeld des Super-Cups.

Futsal wird im Hallenfußball bundesweit eingeführt - diese Botschaft kam nun auch im benachbarten Bundesland an, allerdings ohne jegliche Euphorie. Aus diesem Grund wurde eine Gesprächsrunde für den Abend terminiert, mit dem provokanten Thema: „Die neuen Hallenregeln – das Ende des Hallenfußballs?“. Deshalb wurde eigens Oliver Topp, Schiedsrichter-Lehrwart des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes, zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Mit zwei heimischen Fußballwarten und Organisator Detzner wurde über dieses Thema debattiert.

„Wir spielen beim RWE-Winter-Cup nach dem neuen Regelwerk, aber mit dem klassischen Ball“, schloss Detzner die Diskussionsrunde, die mehr das Wider als Für einbrachte. Bekannt ist die neue Hallenfußballform den Waldecker Vertretern, denn die spielen seit Jahren nach den Futsal-Regeln – mit Futsal-Ball. (zmp)

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