FUSSBALL-KREISOBERLIGA Nord

Rennertehausen/Battenfeld rettet in Unterzahl einen Punkt beim 3:3 - Oberes Edertal siegt erneut 5:0

Laufduell: David Blaumer von der SG Rennertehausen/Battenfeld (rechts) gegen den Großseelheimer Niklas Holz.
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Laufduell: David Blaumer von der SG Rennertehausen/Battenfeld (rechts) gegen den Großseelheimer Niklas Holz.

In Unterzahl hat die SG Rennertehausen/Battenfeld in der Fußball-Kreisoberliga einen Punkt gerettet. Beim 3:3 gegen den SV Großseelheim traf Oliver Petter in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich.

Rennertehausen/Battenfeld - Großseelheim 3:3 (1:2). Tore: 0:1 Patrick Roder (14.), 1:1 Oliver Petter (20.), 1:2 Lukas Geil (36.), 2:2 Julian Klein (78.), 2:3 Adrian Debus (80.), 3:3 Oliver Petter (90. +4). Rote Karte: Jakob Muth (62., Re/Ba, Notbremse). Es lief schon die fünfte Minute der Nachspielzeit, als Petter im Strafraum an den Ball kam. Er drehte sich um seinen Gegenspieler, sein Schuss wurde leicht abgefälscht und landete über Großseelheims Torhüter Niklas Schmidt im Tor – 3:3 in der letzten Minute und in Unterzahl. „Wir haben alles versucht und verdient noch ausgeglichen“, atmete Trainer Cataldo Schirru durch. Der Re/Ba-Trainer sah zuvor ein Spiel, in dem sein Team in der Anfangsphase gut mithielt und das 0:1 durch Patrick Roder verdient durch Petter ausglich. Doch nach dem 1:2 durch Lukas Geil riss bei den Gastgebern der Faden, die sich vor allem im Spiel nach vorne schwertaten und bisweilen sehr hektisch agierten. Große Chancen gab es kaum. Und als Jakob Muth nach einem Foul an Marcel Tautermann wegen einer Notbremse die Rote Karte sah, schien die erste Saisonniederlage Gestalt anzunehmen.

Moral bewiesen

„Aber in Unterzahl haben wir Moral bewiesen“, hob Schirru hervor. Und das doppelt, denn nach dem Ausgleich durch Julian Kleins Abstaubertor nach Freistoß von Yannic Holzapfel antwortete Großseelheim prompt mit der erneuten Führung durch Adrian Debus. Hinten verhinderte Torhüter Tarik Freiling in der 87. Minute gegen Tautermann bei einem Konter den vierten Gegentreffer, acht Minuten später belohnten sich die Gastgeber dann durch den beschriebenen Treffer von Petter zum 3:3.

Amöneburg - Oberes Edertal 0:5 (0:2). Tore: 0:1 Janik Kroh (3.), 0:2 Pascal Blank (15.), 0:3 Daniel Dithmar (48.), 0:4 Pascal Blank (56.), 0:5 Kevin Röhling (75.). OE-Trainer Oliver Sprang war nach dem klaren Sieg hochzufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben super den Raum zu gemacht, waren stark im Spiel gegen den Ball und immer wieder in Überzahl. Auch nach vorne haben wir immer wieder gut die Situationen gesucht und die Chancen genutzt.“ Amöneburg setzte der spielerischen Überlegenheit der Gäste Kampf entgegen, den OE aber gut annahm. Nach 15 Minuten lagen die Gäste nach den Toren von Kroh und P. Blank in Front und zeigten guten Fußball. Auch nach dem Wechsel ließ das Team nicht nach und hatte die Partie nach 56 Minuten entschieden.

Stark ersatzgeschwächt

Momberg - Bunstruth/Haina 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Fabian Sack (50.), 2:0 Patrick Stepanek (60.), 3:0 Jan-Niklas Schäfer (75., Foulelfmeter). Die Gäste traten erneut stark ersatzgeschwächt an, hielten aber in der ersten Hälfte eines intensiven Spiels kämpferisch gut dagegen. Gut spielten die Youngster Jonas Wernhardt und Luca Wölk, die nach den Worten des sportlichen Leiters Uli Pfingst ihre Sache gut machten. Nach vorne fehlte es den Gästen an der nötigen Durchschlagskraft. Als Momberg nach dem Wechsel schnell zwei Tore erzielte, war die Partie entschieden. Pfingst hofft, dass sich die personelle Lage entspannt. Am kommenden Wochenende ist Bunstruth spielfrei.

Lahnfels - Röddenau 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Fabian Patzke (24.), 2:0 Mirco Wernicke (67.), 3:0 Patzke (89.). Röddenaus sportlicher Leiter Thomas Müller gab zu, dass der Sieg der Gastgeber verdient war. Allerdings fügte er auch hinzu: „Der Sieg ist am Ende ein wenig hoch ausgefallen.“ Die Gastgeber spielten von Beginn an sehr druckvoll und auch ballsicher. Röddenau, das leicht ersatzgeschwächt antrat, versuchte aber dagegenzuhalten und dies gelang auch ganz gut. In der Offensive konnte sich der TSV in Szene setzen, allerdings fehlte Daniel Starck bei zwei guten Chancen in der 30. und in der 40. Minuten das Glück auf seiner Seite. Auch Benedikt Kunicks Kopfball nach einer Ecke aus aussichtsreicher Position hätte den Weg ins Tor finden können, war aber zu unplatziert (80.). (Michael Paulus und Thorsten Spohr)

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