Relegation: 2:1 - später Siegtreffer für Hatzfeld/Eifa

Und weg mit dem Leder: Der Geismarer Jens Hoidem (rechts) versucht, sich gegen die beiden Hatzfelder Nicolai Schneider (Nummer 14) und Patrick Egenolf durchzusetzen. Foto: M. Paulus

Geismar. Die SG Hatzfeld/Eifa hat das erste Spiel in der Relegation zur Frankenberger Fußball-Kreisliga A für sich entschieden. Mit 2:1 (1:0) gewann der B-Liga-Zweite beim TSV Geismar und geht damit mit viel Rückenwind ins Rückspiel am Samstag.

250 Zuschauer sahen eine Partie ohne viele Höhepunkte. Beide Teams zeigten sich zwar engagiert, ohne dabei aber wirklich torgefährlich zu sein. Die erste Chance wurde auch gleich genutzt: Der Hatzfelder Daniel Schneider lief auf der linken Seite frei durch in Richtung Geismarer Tor und überwand den zu weit aus seinem Tor geeilten Keeper Jörg Battefeld mit einem Flachschuss - 1:0 für die Gäste (25.). Mehr wurde auf beiden Seiten bis zum Pausentee nicht geboten.

Klinge erzielt Ausgleich

Die erste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit hatte dann der Geismarer Patrick Hoidem, der den Ball in der 50. Minute aufs Tor schoss - doch Keeper Dennis Zacharias klärte zur Ecke.

Kurz danach fiel der Ausgleich. Der Geismarer Kevin Klinge lief ganz allein aufs Tor zu und musste das Leder nur noch einschieben - 1:1 (54.). Dann hatte Christian Baier noch eine weitere Chance für die Gastgeber auf dem Fuß, doch Zacharias hielt erneut (72.).

Es deutete eigentlich alles auf ein 1:1-Unentschieden hin - bis zur 90. Minute: Hatzfelds Nicolai Schmidt lief durchs komplette Mittelfeld, ohne dabei angegriffen zu werden - dann passte er zu seinem Teamkollegen Milton Kawuso, der im Fallen das Leder weiter zu Tobias Schneider spitzelte, der den Ball dann über die Schulter von Keeper Battefeld lupfte - das umjubelte 2:1 für Hatzfeld (90.).

„Rückspiel fängt bei Null an“

„Der Hatzfelder Sieg war äußerst glücklich. Sie waren einfach geiler auf den Sieg, trotzdem ist für uns aber noch alles drin. Zwei Tore können wir im Rückspiel schießen“, sagte Geismars Coach Marco Flatzek. Schon am Samstag steht um 16 Uhr die entscheidende Partie in Eifa an.

„Das Rückspiel fängt wieder bei Null an, wir sind noch nicht durch“, warnte Eifa-Trainer Marko Irle vor Übermut und ergänzte: „In der ersten Halbzeit sind wir verdient in Führung gegangen. Nach der Pause haben wir die ersten 30 Minuten verpennt und Geismar kam verdient zum Ausgleich. In der Schlussphase sind wir dann wieder besser ins Spiel gekommen - es war am Ende ein glücklicher Sieg für uns.“

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