Schiedsrichter Christof Günsch

HNA-Sportlerwahl: Ruhiger Spielleiter aus Reddighausen  

Souveräner Schiedsrichter: Christof Günsch. Foto: zhw

Reddighausen. Als ihm seine Mutter von der Nominierung zur HNA-Sportlerwahl berichtete, war Christof Günsch positiv überrascht. „Wir Schiedsrichter sind schließlich nicht diejenigen, die im Fokus stehen. Wir sind ein Teil des Spiels, aber nicht der wichtigste“, erklärt der 28-Jährige.

Dabei war die Wahl folgerichtig, weil Günsch im Sommer den Sprung in die bundesweite Elite geschafft hat - und so hoch wie kein anderer Nord- und Mittelhesse Fußball-Spiele leitet.

Selbst pfeift er nun in der 3. Liga, war zudem als Assistent und vierter Offizieller bei den Fifa-Schiedsrichtern Bibiana Steinhaus und Wolfgang Stark sowie an der Seite von Mike Pickel, dem wohl besten deutschen Assistenten, in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal tätig. „Das ist schon beeindruckend, wie professionell die Spiele unter deren Leitung ablaufen und wie hoch die Akzeptanz ist“, lobt der Unparteiische des SV Reddighausen.

Mit seinen Leistungen ist er bislang zufrieden. „Die Spiele laufen geräuschlos ab“, blickt er zurück auf vier Partien in der 3. Liga. Durchschnittlich nur drei Gelbe Karten dokumentieren diesen Eindruck. Und wenn die Bewertungen des Kicker-Sportmagazins als Maßstab dienen, dürften viele hinzukommen. Denn unter 22 Schiedsrichtern liegt er mit einem Notendurchschnitt von 2,75 an sechster Stelle. „Das nehme ich zur Kenntnis, wichtig ist aber, wie mein Coach mich bewertet“, weiß Günsch, der einen Bachelor in Politikwissenschaft hat und derzeit an der Uni Marburg an seinem Master arbeitet. (sbs)

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