Triathlon: Patrick Lange wird Dritter bei Deutscher Mitteldistanz-Meisterschaft

Sein Ziel? Rennhärte aufbauen

Kam in Kraichgau bei der Deutschen Mitteldistanz-Meisterschaft auf den dritten Rang: Patrick Lange. Foto: Hilger/nh

Bad Wildungen. Die letzten Wochen hatten für Triathlet Patrick Lange nur ein Ziel: Rennhärte aufbauen und sein Limit finden. Nach dem Sieg beim Triathlon in Viernheim sprang bei der Deutschen Meisterschaft in Kraichgau auf der Mitteldistanz die Bronzemedaille heraus.

Es war der vierte Wettkampf innerhalb von fünf Wochen für den 28-jährigen. Geschwommen wurde bei 22 Grad ohne Neoprenanzug. Vom Start weg zeigte sich der gebürtige Bad Wildunger in der Spitzengruppe und verließ mit dieser auch das Wasser.

Nicht die besten „Radbeine“

Auf die Radstrecke mit ihren berühmten „1000 Hügeln“ freute er sich, denn das Profil ähnelte dem beim Erfolg in Viernheim. Die ersten Kilometer zeigten aber, dass Lange dieses Mal nicht die besten „Radbeine“ hatte. Aber mit einem gelungenen Wechsel in die Laufschuhe lag der Sportler aus Darmstadt direkt an Position drei. Bei sengender Hitze zog er dann vorsichtshalber die Handbremse an. An seine Fersen hefteten sich vom ersten Meter an David McNamee und Anthony Costes.

Beide kannte er schon aus den vorangegangenen Wettkämpfen, wobei er McNamee in Barcelona und Costes auf Mallorca geschlagen hatte. „Immer wieder versuchte ich mich abzusetzen, doch meine Beine gaben einfach nicht mehr her“, sagte Lange und fügte an: „Ab Kilometer 16 begann es richtig weh zu tun.“ Diese kleine Schwächephase nutzten seine Konkurrenten, um anzutreten und sich damit entscheidend abzusetzen.

Lange kam schließlich als Fünfter – und dritter Deutscher – ins Ziel und sammelte dabei erneut viele Punkte für die WM-Teilnahme. Und er hatte sein Limit gefunden: „Drei Mitteldistanzen und eine olympische Distanz in nur fünf Wochen sind eine Mitteldistanz zu viel.“ Nun stehen ein paar Tage Pause in seinem Trainingsplan, „um die Akkus wieder zu füllen“. (nh)

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