Korbacher Fußballer nehmen an Workshop teil

TSV/FC Korbach setzt bei Seminar Zeichen gegen Diskriminierung

„Nein! zu Diskriminierung und Gewalt“: (von links) Uwe Zenker (Referent), Jan Pohlmann, Dominik Imöhl und Korbachs Abteilungsleiter Rolf Osterhold. Foto: zmp

Korbach. Der TSV/FC Korbach setzt ein Zeichen gegen Gewalt und Diskriminierung im Fußball: Am Freitag nahmen Spieler, Trainer, Betreuer und Teile des Abteilungsvorstandes an einem Workshop teil.

Am Ende stand eine Verpflichtung, sich auf und neben dem Sportplatz aktiv gegen Gewalt und Diskriminierung einzusetzen.

Nach dem Abschluss der entsprechenden Selbstverpflichtung ist der TSV/FC Korbach der erste Kampagnenpartner des Hessischen Fußballverbandes aus dem Waldeck-Frankenberger Kreisgebiet, worauf Abteilungsleiter Rolf Osterhold stolz war.

Den Workshop im Vereinsheim mit dem Titel „Nein! Zu Diskriminierung und Gewalt“ leitete Uwe Zenker (Kassel), Referent des Hessischen Fußballverbandes. Zenker ging auf die einzelnen Punkte der Kampagne ein und zeigte den Anwesenden auf, wie man die Aktion in den Vereinen vor Ort umsetzen kann.

Zunächst wurde erarbeitet, was der Begriff Diskriminierung alles beinhaltet. In vier kurzen Videos wurden exemplarisch Beispiele von Gewalt und Diskriminierung aufgezeigt. „Wenn ihr beleidigt werdet oder solche wahr nehmt, meldet dies umgehend dem Schiedsrichter und reagiert besonnen“, lautete der Ratschlag Zenkers.

Erklärung hängt im Stadion

„Wir, der TSV/FC Korbach sprechen uns als Partner des Fair Play Forums des Hessischen Fußballs für Integration, Vielfalt und Respekt – gegen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Gewalt im und um den Fußball aus. Wir rufen alle Verantwortlichen, Spieler und Zuschauer auf, sich diesem Fair Play Gedanken anzuschließen.“ Diese Erklärung, unterzeichnet von den anwesenden Spielern, Funktionären und Trainern wurde auf einem Plakat unterzeichnet – dieses wird im Hauerstadion ausgehangen.

Nach dem Workshop bekamen die Fußballer ein Ärmel-Logo mit der Aufschrift „Nein! Zu Diskriminierung und Gewalt“. Außerdem erhalten die Vereine Unterstützung bei ihrer Presse- und Öffentlichkeit. Das Land Hessen fördert das Projekt mit 40 000 Euro im Jahr.

Kampagnen-Referent Martin Wagner (Korbach) erklärte am Rande der Veranstaltung, dass in Kürze weitere Veranstaltungen im Kreisgebiet stattfinden werden. (zmp)

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