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Spätes 1:1 beendet Träume: FC Ederbergland verliert an Boden auf Spitzenreiter Steinbach II

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Von: Wilfried Hartmann

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Der Ederbergländer Moritz Graw (rechts) versucht, sich gegen Janik Gross vom FC Cleeberg duchzusetzen. Das Spiel am Mittwochabend endete 1:1.
Zur Seite: Der Ederbergländer Moritz Graw (rechts) versucht, sich gegen Janik Gross vom FC Cleeberg duchzusetzen. © Wilfried Hartmann

Der FC Ederbergland ist wohl aus dem Meisterrennen der Fußball-Verbandsliga Mitte ausgeschieden: Durch das 1:1 (1:0) gegen den FC Cleeberg verpasste es die Mannschaft des Trainergespanns Christian Hartmann und Christian Behle am Mittwochabend, weiter Boden auf Spitzenreiter Steinbach II gutzumachen.

Allendorf - Im ersten Abschnitt musste der FC Ederbergland gegen eine tief stehende Cleeberger Mannschaft viel Geduld aufbringen. Die Gäste machten die Räume ab der Mittellinie dicht, was dem FCE in der ersten halben Stunde einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Cleeberg selbst setzte auf schnelle Konter und suchte immer schnell den Abschluss. Mit einer Flanke auf den langen Pfosten wäre den Mittelhessen beinahe die Führung gelungen (10.)., doch der Kopfball von Dominik Huisgen landete nur am Pfosten. Der FCE blieb zunächst ideenlos, versuchte sein Glück mit langen Bällen, die aber zumeist in der dicht gestaffelten Cleeberger Abwehr hängen blieben. Lediglich Maxim Zich prüfte nach einer Viertelstunde den Cleeberger Schlussmann Kevin Misgaiski.

Der Druck der Platzherren nahm aber allmählich zu, wie auch eine Eckenserie mit fünf Ecken in Folge bewies. Die Präsenz im Strafraum der Gäste erhöhte sich ebenfalls, so strich ein Kopfball von Ahmad Ibrahim nach Vorarbeit von Nico Wroblewski nur knapp am Tor vorbei. Die Gäste waren weiterhin bemüht, bis zur Halbzeit den Kasten sauber zu halten. Doch in der 39. Minute brachen die Gastgeber in Person von Maxim Zich den Bann: Ibrahim legte von der linken Seite aus auf und Zich schloss trocken aus sieben Metern zum 1:0 ab.

Der FC Ederbergland hatte sich nach der Pause zunächst mit mehr Biss und Aggressivität vorgestellt, aber auch Cleeberg witterte seine Chance und zeigte sich vor allem kämpferisch und hellwach. Das Spiel wurde mit zunehmender Dauer offener, wobei der FCE die besseren Torchancen hatte. So verfehlte traf Ibrahim nach 52 Minuten nur knapp das Tor. Nach einer Stunde Spielzeit leitete Mitze einen von Wroblewski getretenen Freistoß direkt weiter, scheitere aber am Torwart. Die Cleeberger hingegen versuchten immer, den ballführenden FCE-Spieler zu doppeln, was über weite Strecken gut gelang. Außerdem gewannen sie mehr und mehr die zweiten Bälle im Mittelfeld.

Dennoch hatte der FCE durch Lucas Altmann (77.), Ibrahim (85.) und Völker (88.) die Chance zur Entscheidung. Diese auszulassen rächte sich spät. In der Schlussminute bekam der FCE nach einem Freistoß den Ball nicht aus dem Strafraum, Marvin Gath setzte das Leder trocken zum Ausgleich ins Netz. „So wie wir gespielt haben, war der späte Treffer zwar ärgerlich, aber auch die logische Konsequenz“, wusste FCE-Coach Christian Behle.

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