FUSSBALL-KREISOBERLIGA NORD

SG Bunstruth/Haina gewinnt Kreisoberliga-Derby gegen TSV Röddenau mit 3:0

Kaum zu stoppen: Romeo Spetcu (Bunstruth/Haina, links), hier im Zweikampf mit dem Röddenauer Maximilan Muth, zeigte eine starke Leistung.
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Kaum zu stoppen: Romeo Spetcu (Bunstruth/Haina, links), hier im Zweikampf mit dem Röddenauer Maximilan Muth, zeigte eine starke Leistung.

Wichtiger Sieg für die SG Bunstruth/Haina: Im Derby gegen den TSV Röddenau gelang der Mannschaft von Rainer Kuche ein 3:0 (1:0)-Erfolg und der Sprung auf Tabellenplatz 13 der Kreisoberliga.

Grüsen - „Wir haben verdient gewonnen. Meine Mannschaft hat alles reingehauen und mit der Leidenschaft und dem Einsatz gespielt, die man in einem Derby an den Tag legen muss’“, lobte der SG-Trainer seine Spieler.

Für die Gäste dagegen kam es im Derby knüppeldick. Abwehrchef Benedikt Kunick musste mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden, nach einem unglücklichen Zweikampf mit Romeo Spetcu (36.). Und auch Torhüter Dean Schengel zog sich im zweiten Durchgang eine Oberschenkelverletzung zu – er biss sich zwar durch, konnte aber kaum noch laufen.

Zäher Spielbeginn

Das Spiel begann sehr zäh, beide Mannschaften waren bemüht, wenig Fehler zu machen, und scheuten das Risiko. Für den ersten Aufreger sorgten die Gäste, allerdings vor dem eigenen Tor: Ein Rückpass von Philipp Rampe rutschte Torwart Schengel über den Fuß, der Schlussmann hatte Mühe, den Ball noch vor der Torlinie zu klären (11.). Kurz darauf parierte Schengel einen Schuss von Marian Hörter, Maximilian Muth klärte nach einem Spetcu-Lupfer gerade noch so (24.).

In der Folge aber verlor Röddenau mehr und mehr den Zugriff auf das Spiel, für Trainer Fabian Glaßl eine Folge des Kunick-Ausfalls. „Das Spiel war 30 Minuten ausgeglichen, die Verletzung von hat uns dann raus gebracht.“

Christian Sartison verpasste noch die Führung (42.), zwei Minuten später war es dann aber soweit: Der agile Spetcu legte den Ball von der Grundlinie clever zurück, Hörter traf flach ins lange Eck. Die Führung war verdient, da einzig die Hausherren in der Offensive zu Chancen kamen.

Spetcu sorgt für Gefahr

Nach der Pause war es Romeo Spetcu, der für Gefahr sorgte, ihn bekam die Röddenauer Defensive nicht in den Griff. Kurz nach dem Wechsel klärte Schengel seinen Schuss per Fußabwehr, nach 57 Minuten ging sein Schuss am langen Eck vorbei. Dazwischen lag die einzige Chance der Gäste: Nach einer Gaydos- Flanke tauchte Nicolai Geisert frei vor dem Tor auf, sein Kopfball verfehlte aber sein Ziel (51.).

Dann folgte der große Auftritt von Spetcu. Der Angreifer ließ im Strafraum die komplette Defensive der Gäste stehen und fand in der Mitte Hörter, der das 2:0 erzielte. Kurz vor dem Ende fiel der Endstand: Nach einem Freistoß von Lukas Bornscheuer war George Vlasceanu per Kopf zur Stelle und verlängerte den Ball ins lange Eck. (Michael Paulus)

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