Frankenberger Schiedsrichter-Vereinigung stellt die Weichen für die Zukunft

Stabübergabe: Timo Clemens übernimmt Vorsitz von Wolfgang Zarges

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In Allendorf wurde der Kreisschiedsrichterausschuss neu gewählt: Unser Foto zeigt (v.l.) Lehrwart Lukas Kitowski, der neue KSO Timo Clemens, stellvertretender KSO Wolfgang Zarges, Beisitzer Martin Thielemann und Maximilian Zuncke, neuer Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit.

Allendorf/Eder. Stabübergabe auf dem Kreisschiedsrichtertag im Allendorfer Sportheim: Für die kommenden vier Jahre wurde Timo Clemens (Rennertehausen) von den Schiedsrichtern des Kreises zum neuen Kreisschiedsrichterobmann (KSO) gewählt.

Clemens tritt die Nachfolge von Wolfgang Zarges an, der das Amt sechs Jahre lang ausgeübt hatte. Ferner war Zarges 19 Jahre lang im Vorstand der Schiedsrichtervereinigung aktiv tätig. 

Kreisfußballwart Friedhelm Weinreich leitete die Wahl des neuen Kreisschiedsrichterausschusses, der sich künftig wie folgt zusammensetzt: Zum neuen KSO wurde Timo Clemens einstimmig gewählt. Wolfgang Zarges übernimmt das Amt des stellvertretenden KSO. Die Aufgaben des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit werden von Maximilian Zuncke wahrgenommen, mit dem Amt des neuen Lehrwarts wurde Lukas Kitowski beauftragt. Zu Beisitzern wurden Martin Thielemann und Michael Blaschke bestimmt.

In der Kreisschiedsrichtervereinigung Frankenberg sind zur Zeit 90 aktive Schiedsrichter, darunter sechs Schiedsrichterinnen und zusätzlich 25 passive Mitglieder organisiert. Hinzu kommen noch zehn Referees vom aktuellen Neulingslehrgang, so dass sich die Zahl der Unparteiischen im Vergleich zum Stand von vor vier Jahren um rund 20 Prozent erhöht hat. Nach seinen Gedanken über „Gewalt gegen Schiedsrichter“ berichtete Zarges über die Entwicklung der Unparteiischen der Vereinigung und bat darum, den „Fair-Play-Gedanken“ zu fördern. 

Laut Zarges erfüllen sechs Vereine derzeit noch nicht das Schiedsrichtersoll, dies bedeutet für die betroffenen Vereine Punktabzüge und Geldstrafen.

Der Vorsitzende des Förderkreises, Karl-Heinz Ködding (Geismar), lobte die problemlose Zusammenarbeit mit der Kreisschiedsrichtervereinigung und versprach, ein stets offenes Ohr für die Belange der Schiedsrichter zu haben. Bevor Frankenbergs Schiedsrichter zum gemütlichen Teil des Kreisschiedsrichtertages übergingen, bedankte sich der neue KSO Timo Clemens bei seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit der vergangenen sechs Jahren.

Von Hans-Norbert Meiser 

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