Uwe Steuber: "Ich mache gerne weiter"

Sie wurden geehrt und zum Teil verabschiedet: (von links) Marion Tenbusch, Peter Bienhaus, Friedhelm Weinreich, Manfred Ries, Prof. Dr. Heinz Zielinski, Christel Schilke, Sportkreis-Vorsitzender Uwe Steuber, Bernhard Seitz und Gerhard Gottmann. Foto:  Dreier

Fürstenberg. Nahezu unverändert mit Uwe Steuber (Korbach) als Vorsitzendem und Bernhard Seitz (Burgwald) als seinem ersten Stellvertreter geht der Sportkreis Waldeck-Frankenberg die nächsten drei Jahre an.

Erwartungsgemäß wurden beide wie fast der gesamte Vorstand auf dem gut besuchten Sportkreistag in Fürstenberg wieder gewählt.

„Jetzt habe ich mich gerade eingearbeitet, da mache ich das Ganze auch gerne weiter“, sagte Steuber nach seiner Wiederwahl am Freitag Abend. Der Lichtenfelser Bürgermeister steht seit der Fusion der beiden Sportkreise vor zweieinhalb Jahren dem Sport-Großkreis vor.

Als Hausherr in der Igelstadthalle hatte Steuber die Vertreter von 78 Vereinen und zehn Fachverbänden, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Politik, in Fürstenberg begrüßt. „50 Jahre SV Fürstenberg - darum sind wir hier“, verwies Steuber auf das Jubiläum des gastgebenden Vereines.

Mit dem Hinweis „auf einen etwas anderen Sportkreistag heute“ hatte Steuber gleich zu Beginn auf das wichtigste Thema des Abends hingeführt: die „Zukunftsfähige Vereinsentwicklung - Verantwortung des Vorstandes“, so der leicht abgeänderte Vortrag von Professor Ronald Wadsack von der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter. Für Wadsack, der sich seit 1977 mit Vereinsarbeit beschäftigt und seit 1985 über das Ehrenamt forscht, haben „Vereine keine Bestandsgarantie“. Wer überleben wolle, der müsse sich daran machen, „die Vereinsentwicklung aktiv zu gestalten. Das ist Arbeit und macht aber auch Spaß“, sagte Wadsack.

Abschied nehmen von der Sportkreisarbeit hieß es für zwei langjährige Mitarbeiter: Schriftführerin Christel Schilke und Pressewart Peter Bienhaus. „Das sind zwei wahre Urgesteine aus dem Frankenberger Land“, sagte Uwe Steuber. Christel Schilke aus Schreufa war seit 1982 Schriftführerin im Sportkreis Frankenberg. Noch etwas länger, seit April 1979, war Peter Bienhaus dabei. „Die Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen“, meinte Steuber.

Neu im Sportkreis-Vorstand ist Bettina Hartmann vom SV Eppe; sie übernimmt die Arbeit als Schriftführerin.

Mit der höchsten Auszeichnung des Landessportbundes, der Ehrennadel in Gold, wurde Gerhard Gottmann geehrt. Der als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählte Gottmann engagiert sich seit 27 Jahren in der Sportjugend, ist seit 1990 Jugendwart.

Wer außerdem noch geehrt wurde, und welche Tipps Professor Wadsack noch für die Vereine parat hatte, das lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA.

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