Tischtennis-Hessenliga Damen: Rennertehausen unterliegt 3:8 in Rodheim

SVR-Doppel starten furios

Die Rennertehäuser Damen starteten mit zwei Doppelsiegen in Rodheim: hier die Paarung Melanie Landau (links) und die neue Nummer eins Ute Ernst. Foto:  Michael Paulus

Rennertehausen. Einem Superstart für den SV Rennertehausen im Tischtennis-Hessenliga-Spiel folgte dann aber fast eine Nullnummer: Letztlich musste der Neuling in Rodheim eine klare 3:8-Niederlage einstecken. Diese Niederlage tut den Rennertehäuserinnen nicht weh - immerhin ist Rodheim aktueller Tabellenzweiter und rechnet sich noch gute Chancen auf die Meisterschaft aus.

Rodheim - Rennertehausen 8:3. Was war das für ein Superstart für die Gäste - die Doppel Ernst/Landau und Klaus-Materna/Engelbach rangen die Gegnerinnen jeweils in fünf Sätzen nieder - eigentlich die besten Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der Begegnung.

Die neue Nummer eins des SVR, Ute Ernst, erklärte: „Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, leider war der Gegner aber immer etwas besser. Da macht sich das höhere Niveau bemerkbar. In solchen Spielen gelingt es uns leider immer nur phasenweise mitzuhalten. Aber es ist kein Beinbruch, gegen so ein Topteam zu verlieren.“

Mehr als die Doppel-Punkte zu Beginn gelangen dann zunächst nicht. Im vorderen Paarkreuz verloren Ute Ernst und Melanie Landau trotz guter Leistungen in drei bzw. vier Sätzen. Und auch bei Klaus-Materna und Engelbach reichte es im hinteren Paarkreuz nur zu einem Satzgewinn. So lag man nach Runde 1 mit 4:2 zurück.

Im Spitzeneinzel besiegte dann Ute Ernst ihre Gegnerin Cordula Munzert und verkürzte noch einmal auf 4:3. In den darauf folgenden Spielen gelang aber jeder Spielerin nur noch ein Satzgewinn und die 3:8-Niederlage stand trotz teilweise guter Leistung fest.

Es fehlte einfach etwas die Konstanz im Spiel, die gegen eine Hessenliga-Spitzenmannschaft nötig ist, um dort Punkte mitzunehmen. Allerdings müssen die Punkte für den Klassenerhalt in anderen Spielen geholt werden. Die nächste Chance dafür bietet das Heimspiel am 21. Februar gegen TTC Altenstadt, den momentanen Tabellensechsten.

Auch Mannschaftsführerin Melanie Landau war nicht unzufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft: „Wir waren hier als klarer Außenseiter angereist und haben uns dafür teuer verkauft. Gegen solch einen starken Gegner muss alles passen. Es ist schade, dass wir nach dem guten Start mit den beiden Doppelsiegen nicht noch ein paar mehr Punkte holen konnten, aber das ist gegen solch einen Gegner schwer. Die Niederlage wirft uns nicht um. Wir werden das Positive mitnehmen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.“ (mp)

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