Ein Team top, drei stecken tief im Tabellenkeller

MaximZich

Frankenberg. Einer steht auf Rang zwei, drei im Tabellenkeller. So sieht die Lage der Frankenberger Vereine in der Fußball-Kreisoberliga Nord aus. Wir ziehen eine erste Bilanz.

So richtig gut läuft es nur für den TSV Röddenau, der derzeit erster Verfolger von Spitzenreiter Türkgücü ist. Tief im Abstiegskampf stecken dagegen SG Oberes Edertal (Platz 12), Aufsteiger Rennertehausen/Battenfeld (Rang 15) und die SG Eder, die derzeit Vorletzter ist.

TSV Röddenau (Platz 2, 27 Punkte, 26:9 Tore)

Die Mannschaft um Torjäger Maxim Zich (15 Treffer) spielt eine konstante Saison und kann sich auf die beste Abwehr der Liga verlassen, vorne neben Zich auf weitere torgefährliche Spieler. Da ist es kein Wunder, dass der Spielausschussvorsitzende Thomas Müller sagt: „Wir sind mit der Saison bisher sehr zufrieden. Die Mannschaft spielt auf einem konstant guten Niveau.“ Auch Müller weiß, dass ein Spieler wie Maxim Zich ein großer Trumpf ist. „Aber der TSV ist nicht nur Maxim Zich.“ In der Defensive würden Maik Jurcuck und Chris Vaupel einen richtig guten Job leisten, „und auch Maxim kann vorne nur die Tore machen, wenn er die Bälle dafür bekommt. Die Mannschaft macht das dieses Jahr richtig gut.“

SG Oberes Edertal (Platz 12, 13 Punkte, 21:22 Tore)

Die SG war lange in den Startblöcken hängen geblieben, von den ersten sechs Spielen verlor die Paulus-Elf fünf. Eine Hypothek, die „OE“ immer noch zu schaffen macht. Und das obwohl die Saisonvorbereitung gut verlief. „Wir hatten uns dann für unser erstes Spiel bei der SG Eder viel vorgenommen, diese Niederlage hat uns dann doch ganz schön aus der Bahn geworfen und am Selbstvertrauen genagt.“ Seit dem glücklichen Sieg gegen den TSV Röddenau befindet man sich auf dem richtigen Weg. Nach vier Spielen ohne Niederlage hat man die Abstiegsränge verlassen. „Der Sieg gegen Röddenau war für das Selbstvertrauen der Mannschaft sehr wichtig“, weiß Paulus und fordert: „Jetzt heißt es aber dranbleiben, damit bis zur Winterpause noch ein paar Punkte mehr auf das Konto kommen.“

SG Rennertehausen/B. (Platz 15, 10 Punkte, 18:19 Tore)

Der Aufsteiger war mit viel Vorschusslorbeeren gestartet. Allerdings stottert der Motor gerade im Angriffsspiel. Die Efendic-Elf spielt sich zu wenig Chancen heraus und versucht es im Spielaufbau mit langen Bällen. Von der Offensivstärke der vergangenen Saison ist nicht viel übrig geblieben. Trainer Fajko Efendic glaubt aber weiter an sein Team: „Wir hatten noch kein Spiel, in dem der Gegner klar besser war.“ Re/Ba fehle einfach das Glück. „Dass wir einen dreckigen Sieg holen oder ein abgefälschter Ball rein geht. Es fehlt den Jungs ein Erfolgserlebnis und daher das Selbstvertrauen“, sagt der Trainer und fügt an: „Die Mannschaft arbeitet im Training sehr gut, leider kriegen wir es auf dem Platz im Moment nicht umgesetzt.“

SG Eder (Platz 16, 10 Punkte, 14:31 Tore)

Dass es eine schwierige Saison werden könnte - damit hat man bei der SG Eder gerechnet. Einige Stammspieler hatten den Verein verlassen und der Neuaufbau sollte mit einigen jungen Spielern in Angriff genommen werden. „Bei den jungen Spielern ist in der jetzigen Situation eine gewisse Verkrampftheit zu spüren. Da fehlt uns manchmal die Lockerheit im Spiel“, sagt Trainer Oliver Sprang. Hinzu kommt, dass erfahrene Spieler aufgrund von Verletzungen fehlen oder ihre Form suchen. „Sicherlich wäre es für uns einfacher, wenn Wladimir Walter und Mirko Hesse mit dabei wären. Leider fehlen sie uns im Spiel nach vorne sehr“, sagt Sprang. Der gibt sich trotz des vorletzten Tabellenplatzes zuversichtlich: „Wenn die Verletzten zurückkommen, ist die Mannschaft in der Lage, die nötigen Punkte zu holen.“ (mp)

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