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Trotz technischer Probleme beim Marathon: Wilhelmi fährt auf Rang sieben, Schmidtmann wird Elfter

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Von: Friederike Weiler

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Präsentierte sich in guter Form: Aaron Wilhelmi aus Löhlbach.
Präsentierte sich in guter Form: Aaron Wilhelmi aus Löhlbach. © MT Melsungen Radsport

Erneut überzeugt: Aaron Wilhelmi hat sich beim Mountainbike-Marathon am Sonntag in Neheim über die Langdistanz von 95 Kilometern und 2400 Höhenmetern den siebten Platz gesichert. 3:47:58 Stunden war der Löhlbacher, der für die MT Melsungen startet, im Sattel unterwegs.

Neheim - Sein Trainingspartner Tobias Schmidtmann vom EGF Bunstruth-Racing-Team war nach 3:53:19 Stunden als Elfter im Ziel. Mathias Göbel vom Radwerk Upland wurde nach 4:05:37 Stunden 16. und Henrik Wenz (Bunstruth-Racing) belegte nach 4:17:26 Stunden Rang 24.

Wie bei den vergangenen Rennen in Gilserberg und Sundern mischte Wilhelmi in dem mit 365 Teilnehmern stark besetzten Feld von Beginn an gegen internationale Konkurrenz in der Spitzengruppe mit. Allerdings spielte dieses Mal sein Material nicht mit und eine mögliche Podiumsplatzierung wie in Sundern wurde dadurch verhindert. „Nach einer Runde in der Spitzengruppe musste ich wegen Schaltproblemen stoppen, nach der zweiten Runde hatten sich Schrauben an meinem Lenkervorbau gelockert und ich musste ihn neu befestigen. Das hat mich natürlich wertvolle Zeit gekostet“, sagte der 25-Jährige. Dennoch holte er immer wieder auf. Den Sieg schnappte sich der Niederländer Jelle Looijen (Beat-Cycling-Team) nach 3:34:01 Stunden, der im Sprint gegen Mathias Frohn (Mondraker Rockets; 3:34:03) knapp die Nase vorn hatte.

Trotz des etwas holprigen Rennverlaufs war Wilhelmi zufrieden: „Ich sehe es als Materialprobe für das Rennen beim Bike-Festival in Willingen dieses Wochenende an und hoffe, dort wieder ganz vorne mitzumischen.“ Auch Tobias Schmidtmann war mit dem Wettkampf zufrieden: „Mir kamen die Abfahrten wieder sehr entgegen, auf denen ich Druck auf die Konkurrenz machen konnte. Zum Schluss konnte ich mich auch wieder absetzen, an einen anderen Mountainbiker ranfahren und mich im Schlusssprint durchsetzen“, so der 33-Jährige. „Es ist ziemlich gut gelaufen, ich konnte mein Tempo fahren und bin zufrieden“, sagte Mathias Göbel vom Radwerk Upland. „Die Strecke war super trocken und schnell und viele hatten glaube ich mit dem warmen Wetter zu kämpfen, auf das man noch gar nicht eingestellt ist. Und es gab viele Defekte, obwohl wir nur im Wald unterwegs waren“, so Schmidtmann.

So erwischte es auch Jakob Stehl vom Bunstruth-Racing-Team, der sich circa fünf Kilometer vor dem Ziel sowohl im Vorder- als auch im Hinterrad einen Platten zuzog und den Rest der Strecke dann schob, um die Ziellinie doch noch zu überqueren. Nach 2:04:10 Stunden landete er auf Rang 97 über 30 Kilometer. Teamkollege Tim Sommer kam nach 2:06:57 Stunden auf Rang 103. Für die weiteren Mountainbiker des Bunstruth-Teams ging es ein ganzes Stück weiter nach vorn: Jannes Stalb kam nach 1:35:34 Stunden auf Rang 28 des 128-köpfigen Feldes. Janosch Beier wurde nach 1:36:20 Stunden 31., Stefan Stehl kam nach 1:47:28 Stunden als 59. ins Ziel und Sabrina Müller schnappte sich nach 1:46:11 Stunden sogar den Sieg bei den Frauen.

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