35. Edersee-Triathlon mit prominentem Gewinner:

Überraschungsgast Patrick Lange siegt souverän am Edersee

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Eine Klasse für sich: Ironman-Sieger Patrick Lange beim Zieleinlauf in Waldeck.

Waldeck. Weil er „für den Kopf“ noch einen Wettkampf vor dem Ironman in Frankfurt am 8. Juli absolvieren wollte, nahm Patrick Lange, der Hawaii-Sieger von 2017, an der 35. Auflage des Edersee-Triathlons am Samstag in Waldeck teil.

Den gewann der Überraschungsgast in der offenen Wertung über die olympische Distanz, an der auch die 1. und 2. Hessische Triathlon-Liga der Männer und Frauen teilnahmen, natürlich unter dem Beifall der Zuschauer souverän. Nach 1:58:50,3 Stunden war der aus Bad Wildungen stammende Weltklasseathlet ins Ziel gestürmt und hatte nach der 1,5 Kilometer langen Schwimm-, der 42 langen Rad- und der 10-Kilometer-Laufstrecke fast zwölf Minuten Vorsprung vor Fabian Pretz (2:11:46:1 h) vom SC Neukirchen. Dritter wurde in der offenen Wertung Florian Brosch (2:11:22,3 h) vom TV Bad Orb. Relin Mehrhoff von den Trianhas des VfL Bad Arolsen (2:15:13,5 h) erreichte als bester heimischer Athlet einen guten siebten Platz.

„Es war wie ein Nachhause kommen. Die Veranstaltung gibt mir Selbstvertrauen und pusht mich für Frankfurt“, zeigte sich Lange nach seinem souveränen Erfolg sehr zufrieden. Der 31-jährige Athlet vom DSW Darmstadt gab sich sehr volksnah und stand nach seinem Sieg den Fans noch lange für Autogramme und Selfies zur Verfügung.

Bei den Frauen siegte Katharina Grohmann (2:28:48,3 h, Fun-Ball Dortelweil) in der offenen Wertung vor Gesa Heeers (2:38:48,1 h, VfL Michelstadt) und Franziska Mederer (2:41:29 h, DSW Darmstadt).

Die 18. Auflage des immer beliebter werdenden Volkstriathlons (750 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen) in Waldeck gewann Wiebke Lühmann (1:13:10,6 h, ASC Göttingen) vor Johanna Lechner (1:17:06,4 h, KSV Baunatal) und Annika Hartmann (1:22:02,09 h, VfL Bad Arolsen). Deren Teamkollege Nils Huckschlag (1:06:43,4 h) wurde bei den Männern Dritter hinter Sieger Tim Rümenap (1:05:10,6 h, ASC Göttingen) und Dario Hördemann (1:06:32,9 h, KSV Baunatal).

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