Start in die Medenrunde

Frankenberger Herren 65 peilen Klassenerhalt in der Gruppenliga an

Startet mit den Herren 65 wieder in der Gruppenliga (4er): Hans Schilling vom TC Blau-Weiß Frankenberg.
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Startet mit den Herren 65 wieder in der Gruppenliga (4er): Hans Schilling vom TC Blau-Weiß Frankenberg.

Das Tennis zählt offenbar zu den Gewinnern unter den von Corona gebeutelten Sportarten - auch in Waldeck-Frankenberg. Verspätet startet nun auch die Medenrunde 2021.

Frankenberg – Wie im Vorjahr starten die Herren 65 des TC Blau-Weiß Frankenberg wieder in der Tennis-Gruppenliga in die Saison.

Nach dem die Corona-Inzidenz in Waldeck-Frankenberg kontinuierlich unter 50 liegt, wird es für die Frankenberger Herren 65 Zeit, sich auf die Saison 2021 vorzubereiten. „Endlich können wir wieder trainieren und nach den Vorgaben des Hessischen Tennis-Verbandes alles für die Saison organisieren“, sagt Mannschaftsführer Gerd Welter. Die Gruppenliga-Saison beginnt dabei am 30. Juni mit einem Heimspiel gegen TC Nieder Weisel (10 Uhr).

Fünf Spiele in drei Monaten

Durch den Corona bedingten verspäteten Saisonstart und den Rückzug der Mannschaft des TC Burgholzhausen kommt es nur noch zu fünf Medenspielen, die sich über einen Zeitraum von drei Monaten erstrecken, weil in den Sommerferien nicht gespielt wird. Bis auf die seit Jahren mit in derselben Gruppe spielende SGT Baunatal warten auf die Herren 65 völlig neue unbekannte Mannschaften, wie TC Niddatal, TC Bad Arolsen, MSG TC Niederdieten/TC Eschenburg und TC Nieder Weisel.

Frankenberg tritt mit den seit Jahren bewährten Spielern an, verstärkt mit den altersmäßig neu hinzugekommenen Spielern Detlev Holler, Reinhard Caspar und Hans-Joachim Petz. Für die Medenrunde wurden folgende Spieler – entsprechend den Leistungsklassen – gemeldet: Hans Schilling, Gerd Welter (MF), Peter Langendörfer, Dieter Eidmann, Dr. Wolfgang Grebe, Detlev Holler, Reinhard Caspar, Wilfried Geitz, Erhard Pauly, Dr. Gerd Freytag, Wolfgang Drössler, Wilfried Ernst, Hans-Joachim Petz.

Laut Teamkapitän Welter lautet das diesjährige Ziel „Klassenerhalt“, ein schweres Unterfangen, weisen doch die Gegner durchweg deutlich bessere Leistungsklassen auf, bei den gegnerischen Spitzenspielern beträgt der Unterschied zum Teil um sechs Positionen.

Trotzdem hoffen die Herren 65 aufgrund ihrer jahrelangen Verbands- und Gruppenliga-Erfahrung auf ein erfolgreiches Abschneiden.

Das sagt der Sportwart

Die neue Medenrunde jedenfalls soll, nach zweimaliger Verschiebung durch den Hessischen Tennis-Verband nach hinten, nun am letzten Juni-Wochenende (25. bis 27. Juni) starten. Die Zahl der Mannschaften im Tenniskreis Waldeck-Frankenberg müsste, so hat Sportwart Allessandro Salviati grob überschlagen, ungefähr gleich geblieben sein. Bisweilen wie beim TV Odershausen oder TC Röddenau sei sogar eine neue Mannschaft gegründet worden.
 „Die Plätze sind topp in Schuss, der Regen hat ja auch richtig gutgetan“, sagt Salviati und fügt hinzu: „Die Leute sind heiß auf Tennis, das hört man überall. Ja, die Leute haben Lust, die wollen endlich spielen.“

Das kleine Plus bei der Mitgliederentwicklung ist erfreulich für die heimischen Vereine, sagt der Kreisvorsitzende und Bezirksspielleiter Karl-Friedrich Emde (Sachsenhausen). Ihre Zahl ist nach Angaben von Emde um elf auf insgesamt 2651 gestiegen. „Das ist nichts Großes, aber nach all den traurigen Jahren freut man sich auch über kleine Dinge“, sagte Emde. Die Zunahme sei auch ein Ergebnis der guten Arbeit des Vereinsberaters für Nordhessen.  (had/red)

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