Tischtennis-Hessenliga: SV Rennertehausen erreicht gegen Altenstadt ein 7:7

Wechselbad der Gefühle

Rettete mit ihrem Team ein Unentschieden gegen Altenstadt: Nina Klaus-Materna. Archivfoto: Michael Paulus

Rennertehausen. Es war spannend und dramatisch – aber nicht so erfolgreich wie erhofft. Im ersten Heimspiel des Jahres 2015 hat es für die Hessenliga-Tischtennisspielerinnen des SV Rennertehausen nicht zu einem Sieg gereicht. 7:7 hieß es gegen Altenstadt, Konkurrent im Abstiegskampf. Dabei erlebte der SVR ein Wechselbad der Gefühle.

Auch Melanie Landau wusste nicht genau, wie sie das Spiel einordnen sollte. „Im Vorfeld wären wir mit einem Punkt nicht glücklich gewesen“, bekannte die Spielführerin des Aufsteigers. „Wenn man dann den Spielverlauf sieht, muss man zufrieden sein. Wenn man 3:6 zurückliegt, hätte es auch ganz anders ausgehen können.“

Die zahlreichen Fans sahen viele enge und umkämpfte Ballwechsel. Schon die beiden Doppel gingen über fünf Sätze: Ernst/Landau gewannen ihres mit 22:20 im fünften Durchgang. Da auch Klaus-Materna/Engelbach ihr Doppel gewannen, war der Start nach Maß perfekt. „Das ist schön zu sehen, dass wir uns in den Doppeln im Lauf der Saison stabilisiert haben“, war auch Nina Klaus-Materna zufrieden.

Leider ging es aus SVR-Sicht nicht so positiv weiter. Ute Ernst und Melanie Landau gingen im vorderen Paarkreuz leer aus, die Führung war erst mal dahin. Nina Klaus-Materna brachte dann den SVR dank eines glatten Satz-Sieges wieder in Front. Die konnte Jessica Engelbach trotz einer guten Leistung nicht ausbauen, sie unterlag Svenja Köckernitz mit 12:14 im fünften Satz.

Als in Runde zwei Ute Ernst, Melanie Landau und auch Nina Klaus Materna ihren Gegnern gratulieren mussten, stand es 3:6 und das Spiel schien verloren. Jessica Engelbach brachte ihre Mannschaft auf 4:6 heran und sorgte für Rückenwind in der Schlussrunde. Erst schlug Nina Klaus-Materna Altenstadts Nummer eins Alessa Weitzel klar in drei Sätzen. Dann drehten Ute Ernst und Melanie Landau mit ihren klaren Siegen das Spiel für die Heimmannschaft und so führte Rennertehausen vor dem letzten Einzel mit 7:6. Dort standen sich Jessica Engelbach und Jeanette Möcks gegenüber. Engelbach spielte mutig, allerdings war Möcks nicht zu schlagen.

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir einen Punkt gewonnen oder einen verloren haben“, sagte Nina Klaus-Materna. „Wir haben in einem schweren Spiel als Mannschaft einen Punkt erkämpft.“ Ähnlich sah es Melanie Landau: „Dank einer starken Schlussrunde haben wir einen Punkt gerettet. Wir werden gegen Haunedorf wieder versuchen zu punkten.“ (mp)

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