Bad Wildungen verliert 15:27 bei HSG Twistetal

Aktion am Kreis: Der Bad Wildunger Maximilian Grebe (dunkles Trikot) hat sich gegen die Twistetaler (von links) Heinrich Wachs, Nico Isenberg und Joachim Stracke durchgesetzt. Foto: Spitzkopf

Mühlhausen. Das Waldecker Derby in der Handball-Bezirksoberliga der Männer war am Ende eine klare Sache. Mit 27:15 gewann die HSG Twistetal das letzte Saisonspiel gegen die HSG Bad Wildungen/F./B. - allerdings boten die ersatzgeschwächten Gäste eine Hälfte lang mächtig Paroli.

Zum Seitenwechsel stand es nämlich nur 12:12, und das schlug Dirk Wetekam gehörig auf den Magen. „Eigentlich wollten wir von Anfang an das Spiel der Wildunger unterbrechen, aber wir haben sie einfach spielen lassen. Und so verliert man dann als Abwehr die Sicherheit“, sagte Twistetals Coach Dirk Wetekam, der über den ersten Spielabschnitt „eigentlich nichts sagen wollte“.

Die mit sechs A-Jugendlichen angetretenen Gäste zeigten zunächst ein starkes Spiel und ließen die Gastgeber nie davon ziehen. „Was wir in der ersten Halbzeit an Chancen vergeben haben, das geht auf keine Kuhhaut“, kritisierte Wetekam.

Auf Wildunger Seite hatte das Trainerteam die Befürchtung, dass man im zweiten Spielabschnitt mit konditionellen Problemen wohl ein-brechen werde. Und so kam es auch. Nach dem 13:13 berappelte sich Twistetal und zog sein Spiel auf. Tor um Tor wurde der Vorsprung ausgebaut, Bad Wildungen musste dagegen bis zur 57. Minute warten, ehe der 14. Treffer - erzielt durch Daniel Grothnes - fiel. Da lagen die Gäste bereits mit 14:25 aussichtslos in Rückstand, am Ende musste das junge Bad Wildunger Team eine 15:27-Niederlage quittieren.

Und die Vorstellung in den zweiten 30 Minuten hellte auch die Laune von Dirk Wetekam wieder merklich auf. „Wir haben erst in der zweiten Halbzeit das gezeigt, was wir können. Unseren Vorteil sehe ich in der sehr guten Abwehrarbeit: Wenn man in 25 Minuten nur ein Tor kassiert, muss die Abwehr sehr gut gestanden haben.“ Wetekam lobte insbesondere Joachim Stracke und Torhüter Sebastian Jansen, der wahrscheinlich vorerst das letzte Spiel für Twistetal bestritten hat.

Gästetrainer Torsten Grothnes war trotz der am Ende noch hohen Niederlage mit der gezeigten Leistung seines Teams zufrieden. „Darauf lässt sich aufbauen. Wir sind dann zum Schluss leider eingebrochen.“

Tore für Twistetal: J. Stracke 1, Behle 2, Isenberg 5/5, L. Fingerhut 2, Happe 4, Wachs 2, S. Fingerhut 3, Oberlies 1, J. Fingerhut 1, Krouhs 4, Öhl 1, Weber 1.

Tore für Bad Wildungen: Maier 2, Grebe 1, Gerlach 3, Ristau 1, Werner 3, Grothnes 5/2. (wsx)

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