SV Willersdorf steigt als Meister in die Fußball-Kreisliga A auf

Da freut sich der Meister: Der SV Willersdorf hat den Titel in der Fußball-Kreisliga B klar gemacht. Unser Bild zeigt hinten (von links) Moritz Hasenzahl, Trainer Oliver Krautwald, Christian Arnold, Tobias Fackiner, Alexander Meiser, Stefan Hasenzahl, Hendrik Krautwald, Daniel Heinrich, Lukas Kitowski, Viktor Frisorger, Niklas Püllen, Koray Yeter, Marco Malz, Marco Scholl, Martin Wetterau sowie (vorn von links) Tolga Yeter, Muhamed Beganovic, Kaan Yeter, Mirza Beganovic und Marc Pascal Beaupain. Foto: Michael Paulus

Willersdorf. Am Samstag war es endlich soweit: Nachdem es der SV Willersdorf in der Fußball-Kreisliga B zuvor doch noch spannend gemacht hatte, wurde der Titel am letzten Spieltag perfekt gemacht.

Nach dem 3:0 gegen Wollmar/Frohnhausen II durfte im Lager der „Hawwerhasen" endlich gejubelt und die Meister-T-Shirts ausgepackt werden.

Am Ende hatte die Krautwald-Elf einen Punkt Vorsprung auf Verfolger Hatzfeld/Eifa. Dabei sah es lange Zeit nach einem Spaziergang für den SV Willersdorf aus: Bis zum 24. Spieltag blieb die Mannschaft unbesiegt und alles sah nach einem Start-Zielsieg aus. Dann allerdings erlaubten sich die Willersdorfer eine Schwächephase und nach drei Niederlagen in Folge rückten die Verfolger bis auf einen Punkt heran.

„Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir das am Ende schaffen werden“, gab Willersdorfs Trainer Oliver Krautwald nach dem Aufstieg zu Protokoll und fügte hinzu: „Es war uns schon bewusst, dass wir irgendwann in der Saison mal verlieren werden. Darauf waren wir vorbereitet.“ Die Spannung am Saisonende habe sich sein Team selber zuzuschreiben, Krautwald sah das im Gefühl des Aufstiegs sogar ein wenig praktisch: „Am Ende war es ja doch super: Am letzten Spieltag vor den eigenen Fans die Meisterschaft klar zu machen ist doch besser, als fünf Wochen vorher irgendwo auf fremder Wiese aufzusteigen“, so der Coach, der am Samstag natürlich auch die ein oder andere Bierdusche seiner Spieler über sich ergehen lassen musste.

Die Mannschaft um Torjäger Lukas Kitowski (25 Tore) zeichne sich vor allem durch die Geschlossenheit aus. „Das war der Schlüssel zum Erflog. Die Jungs verstehen sich auch privat gut und unternehmen viel zusammen“, stellt Krautwald zufrieden fest.

Das ist auch eine Folge der nach dem Abstieg vor zwei Jahren gewählten Strategie: Denn Willersdorf entschloss sich zum Neuaufbau mit eigenen Kräften. „Wir haben vor zwei Jahren bewusst den Weg über junge Spieler gewählt, dafür ernten wir jetzt den Erfolg“, so Krautwald. Die Entwicklung habe Zeit gebraucht, das hätten alle gewusst. „Die Spieler haben Erfahrungen sammeln können, das kommt uns dieses Jahr zu gute. Wir haben uns spielerisch und taktisch weiterentwickelt. Jetzt ernten wir die Lorbeeren dafür.“

Auch für die kommende Saison in der Kreisliga A sieht Krautwald seine Elf gerüstet, die Mannschaft bleibt fast zusammen. „Einzig Abwehrchef Viktor Frisorger wird uns leider verlassen, er geht beruflich weg“, bedauert Krautwald. „Wir sind aber mit einigen Neuzugängen im Gespräch, da werden wir in den nächsten Tagen Nägel mit Köpfen machen.“

Für die neue Saison gibt man sich jetzt schon angriffslustig. „Die Hasenjagd ist beendet, ab jetzt jagen wir“ stand auf den Meistershirts der Hawwerhasen. Allerdings weiß man auch im Lager des SVW, dass die A-Liga eine große Herausforderung für den Verein werden wird. (mp)

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