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FC Ederbergland reist zum Tabellendritten Niedernhausen „im Kampfmodus“

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Könnte am Sonntag vielleicht wieder seine klasse Leistung aus dem Hinspiel wiederholen: Ederberglands Louis Wickenhöfer (Mitte), hier gegen Onur Gündogan (links). Benedikt Schneider beobachtet die Szene. archiv
Könnte am Sonntag vielleicht wieder seine klasse Leistung aus dem Hinspiel wiederholen: Ederberglands Louis Wickenhöfer (Mitte), hier gegen Onur Gündogan (links). Benedikt Schneider beobachtet die Szene. © Wilfried Hartmann

Hohe Hürde für den FC Ederbergland: Der Fußball-Verbandsligist tritt am Sonntag 15. Mai in Niedernhausen beim Tabellendritten an.

Niedernhausen – Es bleibt nur wenig Zeit für den FC Ederbergland, in der Fußball-Verbandsliga die Wunden vom überraschenden 1:1 gegen Cleeberg vom Mittwoch zu lecken. Bereits am Sonntag um 15 Uhr steht in Niedernhausen die nächste große Prüfung an. „Wir sind wieder im Kampfmodus“, sagt Trainer Christian Hartmann. „Natürlich waren wir am Mittwoch enttäuscht.

Das hat man den Jungs auch angesehen. Aber wir haben uns seit Wochen den positiven Druck selbst gemacht und haben das bisher mit Platz zwei und einer Siegesserie hervorragend hinbekommen.“

Sahnetag in der Vorrunde

Mit Niedernhausen ist der Tabellendritte Gastgeber. In der Vorrunde „hatten wir einen Sahnetag“, erinnert sich Hartmann an den 4:0-Sieg, der bereits zur Pause nach Toren von Benedikt Schneider und drei Mal Maxim Zich feststand. „Danach hat Niedernhausen eine tolle Serie gestartet, die sie bis auf Platz zwei gebracht hat.“ Doch zuletzt hagelte es Niederlagen, von denen sich Hartmann nicht blenden lassen will. „Wir wollen wieder gegen eine Top-Mannschaft eine Top-Leistung abrufen. Den positiven Druck der letzten Wochen soll wieder jeder in der Mannschaft spüren.“ Ziel ist es, den Abstand zu Niedernhausen (derzeit neun Punkte bei einem mehr ausgetragenen Spiel) beizubehalten oder gar zu vergrößern.

„In Niedernhausen müssen wir clever und gut verteidigen. Unser Gegner verfügt über eine starke Offensive, die keinen Spaß haben und nicht ins Rollen kommen darf.“ Aber auch die Anfälligkeit im Spiel nach hinten hat Hartmann ausgemacht, „was wir natürlich nutzen wollen. Wir müssen im Kopf glasklar sein und die richtigen Entscheidungen treffen.“ Als Negativbeispiel nennt Hartmann lange Bälle gegen kopfballstarke Mannschaften, wie Cleeberg am Mittwoch. Auch die Einbindung von Ahmad Ibrahim klappte gegen Cleeberg nicht so gut. „Er war oft anspielbereit, wurde aber zu wenig angespielt. Wenn er den Ball hat, fällt ihm schon was ein.“

Fragezeichen hinter Maxim Zich

Große Veränderungen auf personeller Ebene wird es nicht geben. Da die U23 parallel spielt, wird auch die Bank nur dünn besetzt sein. Ein Fragezeichen steht noch hinter Maxim Zich, der gegen Cleeberg mit einer Wadenverletzung ausgewechselt wurde. „Ich hoffe, dass ihn unsere Physioabteilung schnell wieder hinbekommt“, sagt Hartmann. Die Rotation auf der Außenbahn wird fortgesetzt, da Ingo Miß privat verhindert ist.

Unklar ist noch, ob Nico Wroblewski oder Benedikt Schneider auf der Sechserposition beginnt. Gesetzt dürfte hingegen die Abwehrreihe sein. So könnte Louis Wickenhöfer seine klasse Leistung auf der Außenposition aus dem Hinspiel wiederholen. Mit einem Punktgewinn wäre dem FCE der zweite Platz nur noch schwer zu nehmen. (Wilfried Hartmann)

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