Fußball-Gruppenliga Kassel:

Altenlotheim im Derby gefordert: Trainer Wissemann fordert Grundtugenden ein

Kopfballduell zwischen dem Goddelsheimer Marco Vesper (links) und Altenlotheims Marc André Garthe.
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Kopfballduell zwischen dem Goddelsheimer Marco Vesper (links) und Altenlotheims Marc André Garthe.

Das erste heimische Derby der noch jungen Saison bildet den Prolog zum zweiten Spieltag in der Fußball-Gruppenliga 1 Kassel. Am Donnerstag, 19. August, ab 19 Uhr empfängt die SG Goddelsheim/Münden den TSV Altenlotheim.

Goddelsheim - Das Derby ist eine Partie von Spieltag drei. Sie wurde vorgezogen, weil einen Tag vor dem eigentlichen Termin am 26. August das Hessenpokalspiel der Altenlotheimer gegen den FC Ederbergland stattfindet.

Vorfreude herrscht bei den Lichtenfelsern in doppelter Hinsicht: Zum einen lieferten sie sich mit Altenlotheim fast immer spannende Matches, zum anderen feiert die neue, lichtstarke LED-Flutlichtanlage in Goddelsheim ihre Pflichtspielpremiere.

„Motiviert ist man immer“

Also eine zusätzliche Motivation? „Motiviert ist man in einem Derby doch immer“ weiß SG-Trainer Jens Fresen und fügt hinzu: „Altenlotheim ist eine gute Truppe, da müssen wir alles reinhauen, damit die Punkte hierbleiben. Man kennt sich bestens, daher brauch ich meinen Spielern nicht viel erzählen.“

Beide Mannschaften standen sich bereits in einem Pflichtspiel Ende Juli gegenüber. Mit 5:2 nach Verlängerung gewannen die Altenlotheimer, die zuletzt 2010 ein Auswärtsderby bei der SG Goddelsheim gewannen, das Kreispokalspiel. „Ich würde das Pokalspiel aber nicht zu hoch hängen“ hat Fresen den Pokal-K. o. abgehakt.

Harsche Trainerkritik

Vom Kreispokalspiel will Gästetrainer Robin Wissemann nichts wissen „Am Donnerstag wird es ein völlig anderes Spiel. Liga und Pokal sind nicht zu vergleichen. Pokal war in der Vorbereitung.“ Hart geht Wissemann mit seinem Team nach dem 0:2 in Melsungen ins Gericht. „Uns haben die Grundtugenden wie Wille und Einsatzbereitschaft gefehlt.“ Eigentlich untypisch für Altenlotheim. Trotzdem wird der TSV mit unverändertem Personal antreten. Bei den Lichtenfelsern ist Max Steger im Urlaub.

Eine Favoritenrolle will kein Team für das Derby übernehmen. „Goddelsheim/Münden ist ein unangenehmer Gegner, gegen den es immer schwer ist, zu gewinnen“, sagt Wissemann – und weiß, warum: „Sie spielen einfachen Fußball, beherrschen die Grundtugenden. Nur wenn wir bereit sind, dagegenzuhalten nehmen wir was mit“, folgert Altenlotheims Spielertrainer.  (zmp)

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