Finalspiele steigen am Sonntag

E-Soccer-Cup: Reddighausen und Gemünden bestreiten das kleine Finale

Er steht im Spiel um Platz drei: Ole Brück kämpft mit der JSG Gemünden gegen den SV Reddighausen.
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Er steht im Spiel um Platz drei: Ole Brück kämpft mit der JSG Gemünden gegen den SV Reddighausen.

Seit Anfang August haben 30 Mannschaften aus Waldeck-Frankenberg ihr Können an der Konsole gezeigt – am Sonntag ist es nun soweit: Das Finale des E-Soccer-Cups steht auf dem Programm.

Im Endspiel stehen sich ab 15.30 Uhr zwei Waldecker Teams gegenüber: der TSV Strothe und die JSG Diemelsee/Upland. Das kleine Finale bestreiten zuvor ab 13.30 Uhr der SV Reddighausen und die JSG Gemünden.

Dabei geht es nicht nur um den Siegerpokal, sondern auch um Geld: Der Siegerverein erhält 800 Euro, der Zweitplatzierte 600. Der Dritte kann sich über 400 Euro freuen, 300 Euro bekommt der Vierte. Willkommenes Geld für die Vereine in schweren Corona-Zeiten. „Das ist eine schöne unerwartete Geldquelle“, sagt zum Beispiel Moritz Specht, Teamkapitän des SV Reddighausen. Das Preisgeld wird von unserem Sponsor, der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, zur Verfügung gestellt.

Spaß ist am wichtigsten

Im Endspiel stehen sich ab 15.30 Uhr der TSV Strothe und die JSG Diemelsee/Upland gegenüber. Die Aufregung steigt in beiden Lagern, das ist auch kein Wunder, schließlich geht es im Finale um 800 Euro. Es spricht aber für den Charakter der beiden Finalteilnehmer, dass sie das Geld nicht so hoch einordnen. „Klar sehen auch wir das Geld, aber der Spaß am Spiel bleibt uns am wichtigsten“, sagt der Strother Kapitän Lee Hartmann im Namen seiner Teamkollegen Claudio Mourao, Julian Stiehl und Tom Janus. Strothe hatte im Halbfinale den SV Reddighausen mit 2:1 besiegt.

Das sieht man im gegnerischen Lager auch nicht viel anders. „Ob 800 oder 600 Euro das ist egal, beides ist viel Geld. Uns geht es mehr um den Turniersieg, wenn man Zweiter ist, das hört sich nicht so cool an wie Erster“, meint Julian Kesting, Kapitän der Upländer, die im Halbfinale gegen Gemünden mit 2:1 gewonnen hatten. Die Strother behalten auch für dieses Finale ihre bislang erfolgreiche Taktik bei: Nicht trainieren und sich auch nicht auf den nächsten Gegner vorbereiten. „Wir lassen alles auf uns zukommen“, sagt Hartmann.

Sein Kapitänskollege aus dem Upland habe dagegen einige Trainingsspiele gegen Freunde absolviert, um herauszufinden, ob er doch noch mal das Team wechseln oder andere kleine Dinge verändern solle. Ein Spannungsmoment in diesem Finale sollte auch sein, dass sich die beiden Mannschaften nicht kennen, keiner weiß somit, was auf den anderen zukommt.

„Wir wollen der beste Verein im Raum Frankenberg werden“, sagt Reddighausens Teamkapitän Moritz Specht vor dem kleinen Finale um Platz drei.

Aufmerksamkeit erregt

Eines haben hingegen die Spieler beider Mannschaften im Laufe des Turniers bemerkt: Sie haben durch ihre guten Auftritte Aufmerksamkeit erregt – bei Eltern, Freunden, Bekannten, in der Schule, bei der Arbeit oder Vereinskollegen. „Wir sind schon öfter auf unsere Spiele angesprochen worden“, erzählt Kesting genauso wie Hartmann. (Thorsten Spohr und Reinhard Schmidt)

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