SG Meißner macht 3:4-Niederlage gegen Rot-Weiß Fürstenhagen wett und bleibt in der Kreisoberliga

3:0-Triumph vor über 600 Fans

Alles im Griff: Ein ganz großes Spiel im Trikot der SG Meißner machte Thomas Lehmann (rechts) einen Tag nach seinem 28. Geburtstag. RW-Angreifer Gaber bekam gegen ihn keinen Stich. Foto: eki

Laudenbach. Die Jubelschreie auf dem Sportplatz waren gestern in ganz Laudenbach zu hören. Bei den Kickern der SG Meißner herrschte nach dem 3:0 (2:0)-Triumph gegen Rot-Weiß Fürstenhagen der Ausnahmezustand. „Heute haben wir uns selbst für sechs Monate harte Arbeit belohnt“, sagte ein strahlender Trainer Norbert Toby inmitten seiner tanzenden Spieler.

Mit dem klaren Sieg auf eigenem Platz machte die Spielgemeinschaft die 3:4-Niederlage aus dem ersten Relegations-Duell wett und spielt auch in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisoberliga.

Die lautstarke Unterstützung ihrer Fans spornte die Hausherren nochmals zu großen Taten an. 117 Tore hatte Meißners Hintermannschaft in der Punkterunde kassiert, doch an diesem Tag legten die beiden überragenden Verteidiger Thomas Lehmann, Florian Kästing-Schäfer und deren Nebenleute die viel zu zaghaften Angreifer der Rot-Weißen glatt an die Kette. „Man kann der SG Meißner zu dieser Leistung nur gratulieren. Sie hat genau gewusst worum es geht, während wir am Tag X die schlechteste Saisonleistung abgeliefert haben“, meinte RW-Trainer Klaus Scholz.

Bezeichnend für die Harmlosigkeit des Gästeangriffs war auch der Umstand, dass SG-Torhüter Toni Käse in den ersten 40 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft wurde, ehe Titan und R. Theil wenigstens noch zweimal vor der Pause gefährlich vor seinem Kasten auftauchten.

„Ihr seid doch nur ein Karnevalsverein“ klang es während der 90 Minuten despektierlich aus den Kehlen der heimischen Fans, und in der Tat hatte der 100-Tore-Sturm aus Fürstenhagen an diesem Tag herzlich wenig zu bieten. Vielmehr stand der beste Mann der Rot-Weißen zwischen den Pfosten, denn Torhüter Michael Quinting hielt seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit lange im Spiel, nachdem der Gegner eine schnelle 2:0-Führung vorgelegt hatte. Erst hämmerte Kästing-Schäfer das Leder mit einem Freistoß präzise und unhaltbar ins rechte untere Eck (9.), nur sieben Minuten später schloss Marvin Beck ein Solo eiskalt ab. Nach Kontern hätten Eysert, zweimal Christoph Langenohl und Beck für Meißner nach dem Wechsel alles klar machen können, doch jedes Mal stand Quinting im Weg. Dann aber ließen ihn seine Vorderleute wieder einmal im Stich und nach Steffen Langenohls 3:0 kannte der Riesenjubel im SG-Lager sechs Minuten vor dem Abpfiff keine Grenzen mehr.

Von Eckehard Meyer

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