Handballer feiern sechsten Sieg in Folge

32:27 - Noll und Kruse als wurfgewaltige BSA-Schützen

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Kaum zu stoppen: In Aktion ist hier der erfolgreichste Werfer Matthias Noll von der TSG Bad Sooden-Allendorf (rechts), der am vergangenen Samstag gleich zehn Tore erzielte. 

Bad Sooden-Allendorf – Ihren inzwischen sechsten Sieg in Folge feierten die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf mit dem 32:27 (19:17)-Heimerfolg über die HSG Großenlüder-Hainzell II.

„Wie schon in den vergangenen Wochen haben wir nicht wirklich gut verteidigt und uns das Leben dadurch selbst schwer gemacht“, war Trainer Sebastian Neuenroth trotz des Sieges nicht hundertprozentig zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Weil die Kurstädter vor allem im ersten Durchgang hinten keinen richtigen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer bekamen und auch Torwart Marcus Soter bei Würfen aus der zweiten Reihe hin und wieder eine unglückliche Figur machte, dauerte es eine Viertelstunde bis zur ersten TSG-Führung von 8:7.

An der Angriffsleistung der Gastgeber, die sowohl über die Außen als auch aus dem Rückraum immer wieder erfolgreich waren, gab es allerdings nichts zu meckern. Weil den Gästen aber auch weiterhin immer wieder zu viele einfache Treffer gelangen, konnte sich die Neuenroth-Sieben bis zum Seitenwechsel nie mit mehr als zwei Toren absetzen.

Im zweiten Durchgang zunächst dasselbe Bild: Im Angriff traffen die TSGer nahezu nach Belieben (allen voran der zehnfache Torschütze Matthias Noll und der achtmal erfolgreiche Heiko Kruse) und hinten bekamen sie keinen Zugriff auf die gegnerischen Werfer.

Doch dann sorgte ein kurzer Zwischenspurt für die Vorentscheidung, als die Kurstädter ihren Vorsprung erstmals auf vier Tore ausbauen (27:23/48.). Als dann auch noch der mit zehn Treffern erfolgreichste HSGer Sebastian Martin nach einem Ellenbogencheck gegen Tim Vogeley vom guten Schiedsrichter Carsten Griesel acht Minuten vor Spielschluss die Rote Karte sah, war die Messe gelesen. Zwar versuchen die Großenlüderer noch einmal alles, doch am letztlich verdienten Sieg der Gastgeber können sie nicht mehr rütteln.

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, zeigte sich Sebastian Neuenroth nach dem Spiel erleichtert. Jetzt gelte es, daraus die Lehren zu ziehen und in den kommenden Trainingseinheiten vor allem am Abwehrverhalten zu arbeiten. „Wir müssen in der Defensive wieder dahin kommen, wo wir in der Hinserie bereits waren“, so Neuenroth auch mit Blick auf kommenden Samstag.

Da nämlich erwarten die Kurstädter zum Spitzenspiel den Tabellenzweiten MSG Fulda/Petersberg II in der Rhenanus-Großsporthalle. Dabei wollen sich Neuenroth und seine Jungs nicht nur für die knappe 23:24-Hinspielniederlage revanchieren, sondern sich durch einen Sieg mit mehr als einem Tor Differenz auch den direkten Vergleich sichern und selbst den zweiten Tabellenplatz übernehmen.

TSG Bad Sooden-Allendorf:Soter, Dincel – Noll (10), Kruse (8), Klingmann (6/1), Herzer (4), Vogeley (2), Scharff (1), Brhel (1), Kirschner, Heinz, Amlung, Zerbst.  per

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