BSA-Handballer beim Heimerfolg gegen den TSV Wollrode II mit Licht und Schatten

35:28 trotz Schwächephase

Einsatz: Am Kreis des TSV Wollrode versucht sich David Fischer von der TSG Bad Sooden-Allendorf (links) gegen seinen Gegenspieler zu behaupten. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Ihren zweiten Sieg in Folge feierten die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf mit dem 35:28 (21:13) über den TSV Wollrode II.

Es war ein Spiel mit viel Licht, aber auch viel Schatten, das die 60 Zuschauer in der Eilse-Sporthalle zu sehen bekamen. „In der ersten Halbzeit haben die Jungs alles genauso umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten“, freute sich Trainer Sebastian Neuenroth. Zunächst aber kassierten die Gastgeber zwei Gegentore und liefen bis zur 11. Minute einem Rückstand hinterher, doch dann überrannten sie den Gegner förmlich. Mit einem gut aufgelegten Marcus Soter zwischen den Pfosten (er parierte im Spielverlauf 15 Bälle) und einer aggressiv zupackenden Abwehr machten sie den Wollrödern das Leben schwer. Und weil es nun auch schnell nach vorn ging und es mit dem Abschluss immer besser klappte, ging der Acht-Tore-Vorsprung zur Pause völlig in Ordnung.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Kurstädter nach dem Wiederanpfiff etwas ruhiger angehen. „Nach einer 27:17-Führung ging alles plötzlich in die falsche Richtung“, ärgerte sich Sebastian Neuenroth über aufkommende Nachlässigkeiten seiner Mannschaft.

Als den Gastgebern zwischen der 46. und der 53. Minute plötzlich kein einziger Treffer mehr gelang und die Gäste den Rückstand auf 25:30 verkürzt hatten, musste man sogar kurzzeitig um den Heimsieg fürchten. „Als wir dann aber einen Zwischenspurt eingelegt und den Vorsprung innerhalb weniger Minuten wieder auf 34:26 erhöht hatten, war ich mir dann doch sicher, dass nichts mehr anbrennen würde“, meinte ein erleichterter BSA-Coach.

Am Ende eines Spiels, das durch zwei äußerst zweifelhafte rote Karten für die Wollröder Yannick Oppermann (19.) und Malte Schubert (41.) sowie zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten gekennzeichnet war, blieb für Neuenroth ein gemischtes Fazit stehen. „Mit der ersten Halbzeit bin ich total zufrieden, mit der zweiten überhaupt nicht“, meinte Neuenroth. „Nur wenn es uns gelingt, uns über die vollen 60 Minuten zu konzentrieren und wir solche Schwächeperioden wie in dieser Begegnung vermeiden, kann es uns gelingen, nächste Woche einen drauf zu legen und den dritten Sieg in Folge einzufahren.“

Und das wäre für die Kurstädter auch aus Prestigegründen wichtig, denn dann kommt die zweite Mannschaft des Eschweger TSV zum Derby in die Eilse-Sporthalle.

TSG Bad Sooden-Allendorf: Soter, Dincel – Noll (7/5), Vogeley (2), Klingmann (8), Fischer (5), Roselieb (1), Scharff (10/3) Hottenrodt (1), Deist (1). (per)

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