Deutsche Meisterschaften

Maczka holt deutsche Einzeltitel im Bankdrücken und im Kreuzheben

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Große Herausforderung: Mieczyslaw Maczka konzentriert sich auf einen weiteren erfolgreichen Versuch im Bankdrücken.

Trier. Schon manchen Traum hat sich Mieczyslaw Maczka aus Großalmerode in seinem Sportlerleben schon erfüllt, doch beim Wettkampf in Trier ging ein ganz besonderer in Erfüllung.

„Erstmals bin ich deutscher Einzelmeister im Bankdrücken geworden und habe dann auch noch im Kreuzheben gewonnen“, sagte ein ganz stolzer Athlet nach seinem Doppel-Triumph.

62 Jahre ist Maczka mittlerweile alt und schaffte schon viele Siege im Ausland, doch die Titel in Deutschland fehlten noch. Mit seiner Ehefrau Brigitte war er nach Trier gereist und trat dort in der Kategorie 60+ in der Gewichtsklasse bis 82,5 Kilogramm an. „Ich hatte mich zwar gut vorbereitet, doch man weiß vor derartigen Wettkämpfen nie was passiert“, sagt Maczka.

Was passierte waren dann drei gültige Versuche von ihm über 100, 105 und 110 Kilogramm im Bankdrücken. Die neunköpfige Konkurrenz hatte überhaupt keine Chance.

Freuen konnten sich der Großalmeroder und seine Frau über den Titel nur kurz, denn schon 90 Minuten später musste Maczka im Kreuzheben schon wieder ran. „Beim Warmmachen hat zwar das Kreuz gezwickt, ein toller Wettkampf wurde es aber doch“, schildert der 62-Jährige seine beeindruckenden und großartigen Leistungen. Schon der erste Versuch mit 115 Kilogramm bedeutete einen neuen deutschen Rekord, zwei weitere ließ Mieczyslaw Maczka dann bei seinen abermals gültigen Versuchen mit 120- und 122,5 Kilogramm folgen. „Ich war richtig kaputt, aber auch glücklich“, sagte der Triumphator nach dem Empfang von zwei Pokalen und der Bestätigung seiner Rekorde durch Urkunden.

Noch am Wettkampftag ging es am Abend wieder zurück nach Großalmerode mit der Ehefrau am Lenkrad des Autos. Der frischgebackene deutsche Meister musste sich von den Strapazen ausruhen.

„Mein Dank gilt natürlich meiner Frau und den Sponsoren. Die Unterstützung hat manches erleichtert“ meint der Titelträger. Ein Gläschen Rotwein war nach der Rückkehr in die Tonstadt zur Belohnung auch noch drin, doch viel Zeit zum Ausruhen bleibt Mieczyslav Maczka vor den nächsten Herausforderungen nicht.

Schon bald beginnen für ihn die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften. Und die stehen schon in wenigen Wochen vom 15. bis 17. Juni in Coburg auf dem Programm. (eki)

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