FC Großalmerodes Altherren reicht 0:0 gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach zum Turniersieg

Auch in Unterzahl ohne Gegentor

Großalmerode. FC Großalmerodes Altherren-Fußballer sind immer noch top. Ungeschlagen hielten die FC-Routiniers die Konkurrenz beim eigenen Fußball-Hallenturnier auf Distanz und gewannen erneut den Dieter-Oetzel-Gedächtnispokal.

Und dennoch wurde es zum Abschluss der 15 in einer einfachen Punkterunde ausgetragenen Duelle nochmals richtig spannend. Mit dem FC und der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach standen sich ausgerechnet die beiden Mannschaften gegenüber, die als einzige noch für den Gesamtsieg infrage kamen.

Den Tonstädtern reichte ein Unentschieden zum Triumph, doch der geriet sieben Minuten vor dem Schlusspfiff nach einer Zeitstrafe gegen Andreas Hanel noch mächtig in Gefahr. Drei FC-Feldspieler und Torhüter Alexander Alt verteidigten dann den eigenen Kasten gegen den pausenlos anrennenden Rivalen wie die Löwen, ein 0:0 reichte letztlich zum Gesamtsieg.

„Das war knapp“, stellte auch Turnierleiter Bernd Jung nüchtern fest. So sehr er sich auch über den Erfolg der eigenen Mannschaft freute, so sehr taten ihm die Kicker des VfB Süsterfeld leid.

Punktelieferant

Nur mit einem Miniaufgebot angereist verlor der VfB später noch zwei Kicker wegen Verletzungen und quälte sich dann regelrecht durch die Veranstaltung. Auch Turniersieger FC Großalmerode I hatte gegen den Gast leichtes Spiel. Sekunden vor Ablauf des Vergleichs erzielte Daniel Ludolph den 10:0-Endstand, nachdem seine Mannschaft vorher noch dreimal Pfosten oder Latte getroffen hatte.

Überhaupt war es nicht das von Organisator Andreas Alt erhoffte Turnier mit vielen Teams auf einem Leistungslevel. Die kurzfristige Absage der TSG BSA/Kammerbach reduzierte das Starterfeld auf sechs Mannschaften, und in der deshalb verlängerten Spielzeit von einmal 15 Minuten konnten weder die polnischen Gäste von Elita Lubin, noch Fortuna Kassel oder gar der VfB Süsterfeld den Top-Teams Paroli bieten. Selbst die zweite Garnitur des FC Großalmerode mit den beiden ältesten Spielern Wolfgang Gomoluch und Axel Behnke stand im Endklassement noch besser da.

„Es wird von Jahr zu Jahr schwerer ein gutes Starterfeld zusammenzubekommen. Dies wird sich mit der Einführung der Futsal-Regeln im kommenden Winter wohl noch verschärfen“, meint Bernd Jung. (eki)

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