0:0 in Epterode reicht SG Ziegenhagen/Ermschwerd/Gertenbach zum Sprung in die Fußball-Kreisliga B

Aufstiegsparty auch ohne einen Treffer

Häuptling feierte mit: In den Armen lagen sich die Spieler und Fans der SG Ziegenhagen/Ermschwerd/Gertenbach nach dem erreichten Ziel. Foto: eki

Epterode. Der Schlusspfiff von Schiedsrichter Marco Buchenau ging im Riesenjubel des Aufsteigers fast unter. Überglückliche Spieler und Betreuer der SG Ziegenhagen/Ermschwerd/Gertenbach lagen sich in den Armen und feierten mit ihrer großen und lautstarken Fangemeinde den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga B.

Nach zwei Spielzeiten in der C-Liga hat die höhere Klasse die Spielgemeinschaft also wieder. Ein 0:0 im abschließenden Relegationsspiel beim SV Epterode reichte der SG nach dem vorher mit 3:1 gewonnenen Duell gegen den FC Eschwege.

Über weite Strecken konnte die Auseinandersetzung in Epterode allerdings niemanden von den Sitzen reißen. „Wir haben uns dem schwachen Niveau unseres Gegners angepasst und einfach keine Sicherheit in die eigenen Aktionen bekommen. Somit konnten wir uns unserer Sache bis zuletzt nicht sicher sein“, meinte SG-Trainer Tino Lentschig. Während der 90 Minuten war der Coach mit dem Gesehenen total unzufrieden, später ließ er sich aber doch von der Freude seiner Schützlinge anstecken. Der Abpfiff des Unparteiischen nach zehnminütiger Nachspielzeit erlöste den C-Liga-Vizemeister, während SV Epterodes enttäuschte Kicker den bitteren Gang in die untere Klasse antreten müssen.

In der Tat war die prächtige Kulisse von 180 Zuschauern bis zur Schlussphase das einzig Bemerkenswerte in einer niveauarmen Begegnung mit wenig Höhepunkten. Einzig Epterodes Angreifer Daniel Schmuch sorgte hin und wieder für Gefahr vor dem Kasten von Torhüter Björn Blessmann, zielte bei den beiden besten Gelegenheiten aber neben und über den Kasten (57./69.).

Erst in der Endphase wurde die Partie lebhafter. Epterode setzte nun alles auf eine Karte ohne wirklich für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen zu können, während auf der Gegenseite auch Schüssler, Schmidt und Razarenni das Leder nach Kontern nicht am aufmerksamen Marco Schäfer vorbei brachten. (eki)

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