Vier zentrale Punkte von der Sitzung des Kreisfußballausschusses mit den Vereinsvertretern

Auszeichnung für Heinz Fink

Ehrung: Heinz Fink (Mitte) mit Kreisfußballwart Horst Schott (links) und Landrat Stefan Reuß. Foto: Konklowsky

Eschwege. Knapp drei Stunden dauerte die Sitzung des Kreisfußballausschusses unter Vorsitz von Kreisfußballwart Horst Schott mit den Vereinsvertretern – dann war die Planung für die kommende Saison abgeschlossen. Gäste der Veranstaltung waren Ehrenkreisfußballwart Erwin Wolf, der Direktor der Rhenanus-Schule Bad Sooden-Allendorf, Dr. Jörg Möller, und Landrat Stefan Reuß.

1.Ehrung für Heinz Fink: Letzterer hatte dann auch eine besondere Überraschung parat, konnte er doch den Ehrenbrief des Landes Hessen an den vor kurzem 70 Jahre alt gewordenen Heinz Fink überreichen. Der langjährige Referent für Frauenfußball im Kreis Eschwege (1984 bis 2008) und seit 2010 bis heute als Referent für Freizeit- und Breitensport tätige Funktionär wurde damit für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt und bekam neben der Urkunde auch den verdienten und lang anhaltenden Applaus der Vereinsvertreter.

2.Ergänzung zum Vereinssport: Direktor Dr. Jörg Möller von der Rhenanus-Schule erklärte den Richtungswechsel seiner Schule und das geplante Vorgehen. Fußball werden künftig Jungen und Mädchen als Leistungssport an der Schule ausüben können, die zum zehnten Schulfußballzentrum in Hessen wird. Mit dem neuen Schwerpunkt wird die Schule jedoch nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Fußballvereinen treten und an keinerlei Ligaspielen teilnehmen. Vielmehr erhofft sich Möller eine enge Zusammenarbeit mit den heimischen Vereinen, um die fußballerische Qualität im Individualbereich zu erhöhen. Aufgebaut wird die Sparte Fußball mit je einer fünften Sportklasse der Förderstufe und des gymnasialen Zweiges. Vier wöchentliche Lehrstunden mit DFB-Stützpunkttrainer Volker Krumbein erhalten die Schüler.

3.Verlängerung der Saison: 72 Mannschaften, genauso viele wie in der vergangenen Saison, und neun Frauenteams haben für den Spielbetrieb der kommenden Saison gemeldet. Aus der TSG Kammerbach wird die SG Kammerbach/Hitzerode, Abmeldungen von Vereinen gab es nicht. Horst Schott erklärte noch einmal die Zusammenhänge, die zu Aufregung bei den Vereinen und abschließender Absage fast aller Relegationsspiele auf Kreisebene geführt hatten, und wies in dem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass sich der VfL Wanfried mit seiner Eingabesatzungskonform verhalten hat.

Die nicht identischen Durchführungsbestimmungen des Kreises und des Hessischen Verbandes waren ausschlaggebend. Die neue Saison startet in der Kreisoberliga und Kreisliga A am 30. Juli, die B-Liga beginnt eine Woche später.

Am 20. August nimmt dann auch die Kreisliga C den Spielbetrieb auf, bevor sie am 29. Oktober in die Winterpause geht. Beendet wird das Spieljahr auf Kreisebene am 12. November.

4.Auf- und Abstiegsregelungen: Jeweils der Meister der Ligen auf Kreisebene steigt am Ende der Saison auf, der Zweitplatzierte bekommt über die Relegation die Chance, noch den Sprung in die höhere Klasse zu schaffen.

Abhängig von der Anzahl der heimischen Absteiger aus der Gruppenliga sind die Absteigerzahlen auf Kreisebene. Festgelegt ist jedoch, dass aus der Kreisoberliga und der Kreisliga A maximal drei Vereine direkt absteigen werden. Lediglich einen Absteiger gibt es in der kommenden Serie in der Kreisliga B. WEITERE ARTIKEL

Von Stefan Konklowsky

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