Fußball-Verbandsliga

Beim Lichtenauer FV klappte gegen Sand fast alles

Gab das Fanal zur Lichtenauer Offensive: Spielertrainer Alexandru Cucu (Mitte) hatte gegen den SSV Sand die erste Chance, als er aus etwa 16 Metern das Tor knapp verfehlte.
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Gab das Fanal zur Lichtenauer Offensive: Spielertrainer Alexandru Cucu (Mitte) hatte gegen den SSV Sand die erste Chance, als er aus etwa 16 Metern das Tor knapp verfehlte.

Eine Leistungssteigerung nach der Halbzeitpause und ein gut aufgelegter Doppeltorschütze Dimitri Maneacov im Sturmzentrum bescherten den Verbandsliga-Fußballern des Lichtenauer FV einen ungefährdeten und auch in der Höhe völlig verdienten 3:0 (1:0)-Heimsieg über den bisherigen Tabellenvierten SSV Sand.

Hessisch Lichtenau – „Ich bin bei dieser Partie neutraler Betrachter“, meinte Gerhard Klapp, der sowohl den LFV als auch den SSV als Sponsor finanziell unterstützt, vor dem Anpfiff. „Ich freue mich, wenn ich ein schönes Fußballspiel zu sehen bekomme und wenn das bessere Team am Ende gewinnt.“

Und genau so sollte es dann auch kommen. Nur drei Tage nach dem hart erkämpften 2:2 gegen die Barockstädter Reserve brauchten Die Gastgeber zwar einige Minuten, um gegen einen spielstarken Gegner ihren Rhythmus wiederzufinden. Doch spätestens mit der ersten Großchance durch Spielertrainer Alexandru Cucu, der nach einem Fehlpass im LFV-Mittelfeld von Jan Kaufmann steil geschickt wurde und aus 16 Metern knapp das Tor verfehlte, war der LFV voll da (11.).

Doppeltorschütze: Dimitri Maneacov traf in der 15. und 47. Minute.

Bereits vier Minuten später dann der Führungstreffer. Als Gästekeeper Rick Christof patzt und über einen auf ihn zukommenden Ball tritt, ist Dimitri Maneacov zur Stelle und braucht das Leder nur noch ins leere Tor zu schieben (15.). Während für den SSV, der zuvor erst ein Spiel verloren hatte und in der Tabelle zwei Plätze vor der Cucu-Elf rangierte, zumeist schon weit vor dem Tor des kaum beschäftigten Gheorghi Bantis Schluss war, kamen die Gastgeber nun immer wieder zu Chancen. Zunächst konnte Torwart Christof seinem Fehler vom 0:1 wiedergutmachen und einen Schuss aus kurzer Distanz von Jan Kaufmann (allerdings aus spitzem Winkel abgefeuert) glänzend parieren (21.). Dann war es zehn Minuten vor der Pause Maneacov, der mit einem knallharten Volley aus 13 Metern an Christof scheiterte.

Unmittelbar vor dem Seitenwechsel zog sich Jan Kaufmann bei einem Zweikampf eine schmerzhafte Schienbeinprellung zu und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Dennis Salioski ins Spiel, der seine Sache ebenfalls gut machte. Als sich Maneacov nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff im Strafraum gegen zwei Gegenspieler behauptete und das Leder aus knapp zehn Metern zum 2:0 einschob, war der Widerstand der Gäste bereits gebrochen.

„Danach haben wir das Spiel komplett im Griff gehabt und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann das 3:0 fallen würden“, meinte auch Lichtenaus sportlicher Leiter Erkan Kilci. Dieses 3:0 war dann dem eingewechselten Mathias Tadeis Gambetta vorbehalten, der nach einer Cucu-Ecke goldrichtig stand und nur den Fuß hinzuhalten brauchte (81.). Und wären die Gastgeber nicht so leichtfertig mit ihren übrigen Chancen umgegangen, dann hätte der Sieg auch noch deutlich höher ausfallen können.

Von Per Schröter

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