22:23 gegen Reichensachsen II

Bittere Niederlage für BSA-Handballerinnen

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Abschluss: Die sechs Tore von Xenia Riehm reichten den BSA-Handballerinnen am Ende gegen Reichensachsen nicht.

Eschwege – Wie schon in der Vorrunde kassierten die Bezirksliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf eine bittere Niederlage gegen den Kreisrivalen SV Reichensachsen II. Obwohl das Team von Trainerin Sonja Werner bis kurz vor Schluss führte und vor allem im ersten Durchgang die mit Abstand beste Saisonleistung ablieferte, hieß es am Ende 22:23 (15:10).

Die meisten der rund 100 Zuschauer in der Eschweger Heuberghalle dürften sich in der ersten Halbzeit angesichts des starken Auftritts der Kurstädterinnen verwundert die Augen gerieben haben. Gestützt auf eine sicher stehende und kräftig zupackende Abwehr und mit einer gut aufgelegten Franziska Wehr zwischen den Pfosten, ließen die Gastgeberinnen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie sich unbedingt für die knappe Hinspielniederlage revanchieren wollte.

Nachdem es in der Anfangsphase vor allem Xenia Riehm gewesen war, die nach tollen Anspielen vom Kreis aus für Tore gesorgt hatte, drehte nach zehn Minuten Marina Lindenthal immer mehr auf und war von der gegnerischen Hintermannschaft kaum noch zu stoppen. Mit sieben Treffern allein im ersten Spielabschnitt hatte sie maßgeblichen Anteil an der völlig verdienten 15:10-Pausenführung, die auch SVR-Trainer Wolfgang Paasch zu denken gegeben haben dürfte. Während Paasch in der Kabine scheinbar die richtigen Worte fand und sein Team nach dem Wiederanpfiff hellwach war, riss bei den Kurstädterinnen plötzlich der Faden.

Nach drei Treffern der Gäste und zwei vergebenen Siebenmetern auf Seiten der TSG war der schöne Vorsprung schon nach wenigen Minuten auf nur noch zwei Tore zusammengeschmolzen. Zwar fing sich die Werner-Sieben wieder und behauptete bis zur 55. Minute die knappe Führung. Doch vier Zeitstrafen auf Seiten der TSG allein im zweiten Durchgang ermöglichten den Gästen nicht nur immer wieder leichte Treffer, sondern zehrten auch den Kräften.

Und obwohl Franziska Wehr in der Schlussphase noch einmal über sich hinaus wuchs und innerhalb einer Minute zwei Siebenmeter parierte, sorgte Anna Bechthold in der Schlussminute mit ihrem Treffer zum 23:22 nicht nur für die erste SVR-Führung des gesamten Spiels, sondern auch für den glücklichen Gästesieg.

„Die Mädchen haben heute alles gegeben und grandios gespielt“, war Sonja Werner trotz de Niederlage voll des Lobes für ihre Mannschaft.

TSG Bad Sooden-Allendorf: F. Wehr, Schnauß – Lindenthal (9/1), Riehm (6), Vogeley (3), Logemann (2), Guthardt (1), Scharff (1), L. Wehr, Menger, Werner, Richwien.  per

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