25:27 - BSA-Handballer büßen beide Punkte in eigener Halle gegen Vogelsberg ein

Ein bitterer Rückschlag

Wurfversuch: Mit sieben Toren (davon vier Siebenmeter) war Matthias Noll (links) erfolgreichster Werfer der TSG Bad Sooden-Allendorf gegen Vogelsberg. Rechts Mannschaftskamerad Tim Vogeley. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Ihre dritte Saisonniederlage mussten am Samstag die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf hinnehmen. Trotz einer starken kämpferischen Leistung unterlag das Team von Trainer Sebastian Neuenroth in eigener Halle dem Tabellennachbarn HSG Vulkan Vogelsberg mit 25:27 (11:13) und dürfte damit vorzeitig aus dem Titelrennen ausgeschieden sein.

Nach dem 23:21-Sieg der Kurstädter aus dem Hinspiel merkte man den Vogelsbergern sofort an, dass sie diesmal den Spieß umdrehen wollten. Weil aber auch die Gastgeber vor mehr als 100 Zuschauern extrem motiviert zu Werke gingen, hatten die Bebraer Unparteiischen Dieter Landau und Karl Heinrich Eisel von Beginn an alle Hände voll zu tun. Allein in der ersten Viertelstunde sprachen sie fünf Zeitstrafen aus (insgesamt wurden es im Spielverlauf sieben für die Gäste und fünf für die TSG), was angesichts der immer wieder hochkochenden Gemüter sicher die richtige Linie war.

In der Anfangsphase verstand es die Neuenroth-Sieben noch, dass durch die aggressive Spielweise der Gäste frei werdende Adrenalin in eigene Leistung umzusetzen. Während Torwart Markus Soter den HSG-Angreifern ein ums andere Mal mit tollen Paraden den Zahn zog, führten auf der anderen Seite vor allem sehenswerte Einzelaktionen immer wieder zum Erfolg.

Als mit zunehmender Spieldauer Gäste-Keeper Lukas Köhler aber immer besser ins Spiel fand und sich gleichzeitig in der BSA-Abwehr immer größere Lücken auftaten, kippte die Partie plötzlich. Nach dem ersten Gleichstand beim 8:8 (21.) übernahm die HSG wenig später auch erstmals die Führung (10:9/23.). Als die Vogelsberger dann nach dem Seitenwechsel einen kollektiven zehnminütigen Blackout der Kurstädter nutzten, um den Vorsprung auf acht Tore auszubauen (23:15/43.), war das schon mehr als eine Vorentscheidung. Dass es den Gastgebern danach noch gelang, diesen aussichtslos erscheinenden Rückstand entscheidend zu verkürzen und die Partie am Ende sogar noch einmal spannend zu machen, spricht für eine gute Moral. Es zeigt aber gleichzeitig auch, dass diese Niederlage durchaus vermeidbar gewesen wäre.

TSG Bad Sooden-Allendorf: Soter, Neuenroth – Scharff (5), Kruse (6/4), Hottenroth, Noll (7/4), Vogeley (3), Klingmann (2), Fischer (2), Bhrel, Herzer, Heinz, Roselieb, Zerbst. (per)

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