BSA-Spiel machte richtig Spaß

Soter und Scharff überragten beim 31:27-Erfolg von Sooden-Allendorf

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Nicht zu halten: Gleich achtmal traf der überragende Rückraumspieler Julian Scharff (am Ball) im Trikot der TSG Bad Sooden-Allendorf gegen Fulda/Petersberg II.

Bad Sooden-Allendorf. Mit einer ganz starken Vorstellung haben sich die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf für diese Saison von ihren Fans verabschiedet.

Im letzten Heimspiel bezwangen die Kurstädter den Tabellensechsten MSG Fulda/Petersberg II mit 31:27 (13:11) und nahmen somit erfolgreich Revanche für die 24:27-Niederlage aus dem Hinspiel. Gleichzeitig wahrte das Team von Spielertrainer Sebastian Neuenroth, der wegen einer Grippe selbst nicht dabei sein konnte, vor dem abschließenden Duell bei der TSG Schlitz die Chance auf die Vizemeisterschaft.

In einer ausgeglichenen, temporeichen und für diese Spielklasse auf hohem Niveau stehenden Partie schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts. Nachdem die Gastgeber den etwas besseren Start erwischt hatten und beim 10:6 nach 20 Minuten schon mit vier Toren in Front lagen, schlichen sich Fehler ins Angriffsspiel ein, die von der MSG umgehend bestraft wurden. Bis auf 11:11 (28.) kamen die Gäste heran, um dann aber zur Pause doch wieder mit zwei Toren hinten zu liegen.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Badestädter dann zunächst wieder etwas schwer gegen die aggressiv verteidigenden Gäste. Dann aber liefen zwei zu ganz großer Form auf: Der eine war Torwart Marcus Soter, der zahlreiche „unmögliche“ Bälle hielt. Der andere war Julian Scharff. Der linke Rückraumspieler mit der enormen Sprungkraft, der schon im ersten Durchgang trotz Sonderbewachung zweimal in wichtigen Situationen getroffen hatte, nahm nun immer wieder das Herz in die Hand.

Vor allem dann, wenn seiner Mannschaft ein Zeitspiel drohte, nagelte er das Leder ins Tor und sorgte so dafür, dass die TSG stets ihre Führung behaupten konnte. Und auch wenn die Gäste bis zum Schluss nicht aufgaben, merkte man ihnen doch an, dass sie von Minute zu Minute entnervter wurden. So fuhr der Tabellenzweite am Ende einen Sieg nach Hause, der nicht nur hochverdient war, sondern sowohl Spielern als auch Zuschauern richtig Spaß gemacht hatte.

Tore BSA: Scharff (8), Kruse (8/7), Hottenroth (1), Vogeley (3), Klingmann (5), Fischer (1), Brhel (2), Hasselbach (3). (per)

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