Für Sebastian Neuenroth ist der Tabellenzweite Fulda/Petersberg II klarer Favorit - Erst eine Niederlage

BSA-Trainer mit gemischten Gefühlen

In Aktion: BSA-Rückraumwerfer Julian Scharff (rechts) warf im Hinspiel in Fulda neun Tore. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Die Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf stehen schon wieder vor einer turmhohen Hürde.

Morgen treffen sie im Heimspiel der Bezirksliga A um 16.30 Uhr auf den Tabellenzweiten MSG Fulda/Petersberg II.

„Dieser Begegnung sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen, denn gegen einen sehr starken Konkurrenten müssen wir weiterhin auf einige Spieler verzichten“, erklärt BSA-Trainer Sebastian Neuenroth.

Die Sorgen des Coaches sind begründet, denn Tim Vogeley ist nach einer Erkältung noch nicht fit, während Fabian Amlung im zurückliegenden Spiel umknickte und sich noch mit dieser Verletzung plagt. Dazu startet Rückraumspieler Maximilian Lang bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften. „Er versucht zwar, rechtzeitig zum Handballspiel wieder in Bad Sooden-Allendorf zu sein, doch sein Einsatz ist offen“, so Neuenroth.

Ein wenig Hoffnung bereitet den Gastgebern die eigene starke Leistung beim Auftritt im Hinspiel, das die Fuldaer nur hauchdünn mit 24:23 für sich entschieden. Neben Torhüter Marcus Soter erwischten Julian Scharff und Außen David Fischer seinerzeit einen Top-Tag. Während Scharff neun Treffer gelangen, setzte Fischer das Leder sechsmal in die Maschen.

„Im Hinspiel hatten wir aber noch eine ganz starke Mannschaft auf dem Parkett. Auch Alexander Klingmann war dabei“, relativiert der TSG-Trainer. Dennoch haben die Kurstädter die Zähler längst nicht abgeschrieben, obwohl Fulda/Petersberg auch für „Seppi“ Neuenroth morgen der klare Favorit ist. Immerhin verloren die Gäste in dieser Saison erst ein einziges Spiel mit 20:22 beim MT Melsungen II und knöpften im vergangenen Monat sogar Spitzenreiter TSV Ost-Mosheim II beim 29:29-Unentschieden einen Punkt ab.

Starke Abwehr

Der stärkere Mannschaftsteil der Fuldaer ist aber die Abwehr, die bisher die wenigsten Treffer der in der Bezirksliga A spielenden Klubs kassierte. In 13 Spielen warf der Tabellenzweite 331 Tore und damit sogar vier weniger als die Neuenroth-Sieben. (eki)

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