Erstes Heimspiel der Saison

Ein Punkt für die TSG Kammerbach wäre schon ein Erfolg

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Rückkehr auf den grünen Rasen: Luisa Nagaba hat ihre Knieverletzung auskuriert und steht wieder für einen Einsatz bei der TSG Kammerbach zur Verfügung.

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison haben die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach mit der TSG Wilhelmshöhe gleich eine ganz dicke Nuss zu knacken (Anpfiff im Seehof-Stadion: Samstag, 17.30 Uhr).

„Für mich zählt Wilhelmshöhe neben Großenenglis II zu den heißesten Titelanwärtern“, sagt TSG-Trainer Thomas Eckert. Umso überraschter sei er von der klaren 1:4-Pleite des morgigen Gegners im direkten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams gleich am ersten Spieltag gewesen. „Ich vermute, dass Großenenglis da einige Spielrinnen aus der ersten Mannschaft an Bord hatte“, kann sich Eckert ansonsten keinen Reim aus diesem Ergebnis machen.

Die Kammerbacherinnen selbst hatten genug damit zu tun, ihre eigene derbe Auftaktpleite in Flechtdorf zu verarbeiten. „Wir haben am Montag im Training intensiv über das 0:5 gesprochen und waren uns alle einig, dass wir so nicht noch einmal auftreten dürfen“, sagt der Kammerbacher Coach. Natürlich könne man ein Spiel auch in dieser Höhe verlieren. „Aber man muss zumindest alles geben und sich dagegen wehren“, betont der Übungsleiter. Weil das in Flechtdorf überhaupt nicht der Fall gewesen sei, werde es am Samstag auch gleich auf mehreren Positionen Veränderungen geben.

Eine davon dürfte den Angriff betreffen. Da mit Luisa Nagabe die Stamm-Sturmspitze der Kambas ihre langwierige Knieverletzung auskuriert hat, wird sie wohl an vorderster Front für Torgefahr sorgen. Verzichten muss Eckert dagegen auf die beruflich verhinderte Lucia Langefeld und die weiterhin verletzte Marie Mosebach. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Wenke Eckert, die sich mit einer Verhärtung im Oberschenkel herumquält.

„Natürlich sind wir gegen Wilhelmshöhe nur Außenseiter, zumal die nach ihrer eigenen Auftaktpleite mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ins Spiel gehen werden“, sieht Thomas Eckert eine „ganz schwere Aufgabe“ auf sein Team zukommen. „Wenn wir aber 100-prozentigen Einsatz zeigen und am Ende erhobenen Hauptes den Platz verlassen können, ist mir das Ergebnis beinahe egal.“ Über einen Punktgewinn würde er sich natürlich dennoch riesig freuen.  per

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