Squash-Hessenligist SC Witzenhausen nach Niederlage dann in der Erfolgsspur

Am Ende war alles gut

Großer Einsatz: In drei glatten Sätzen behielt Jonas Wilhelm (vorn) an der zweiten Position des SC Witzenhausen gegen Peter Molzberger vom SC Dreieich die Oberhand. Foto: Per Schröter

Witzenhausen. Ende gut, alles gut meldeten die Squasher des SC Witzenhausen nach ihren beiden Auftritten in der Hessenliga am vergangenen Wochenende. Beim Erzrivalen TSC Kassel setzte es zunächst zwar eine 1:3-Niederlage, dafür lief es am Sonntag beim 3:1-Erfolg im heimischen Court gegen Aufsteiger SC Dreieich fast wie geschmiert.

TSC Kassel - SC Witzenhausen 3:1. Am meisten enttäuscht war nach dem Vergleich Witzenhausens Mannschaftsführer Jonas Wilhelm, der sich trotz einer 2:1-Satzführung gegen den ehemaligen Fürstenhagener Andreas Hitsch geschlagen geben musste. „Bei der sehr aggressiven Spielweise meines Gegners ist es mir in der entscheidenden Phase nicht gelungen die Ruhe zu bewahren“, bilanzierte Wilhelm die knappe Niederlage nach einem spannenden und lange offenen Vergleich.

SC-Debütant Michael Hoffmann verkaufte sich gegen den erfahrenen Tobias Thrämer zwar teuer, musste sich am Ende aber ebenso mit 0:3 geschlagen geben wie der chancenlose Hendrik Brodersen gegen Luis Brandl.

Nach einer 3:0-Führung und dem schon sicheren Sieg war die Luft bei Kassels Spitzenspieler Julian Brückner schon etwas raus, sodass Jens-Hübscher-Haselböck relativ leichtes Spiel beim Witzenhäuser Ehrenpunkt hatte.

Ergebnisse: Tobias Thrämer - Michael Hoffmann 3:0 (11:9, 11:8, 11:2); Luis Brandl - Hendrik Brodersen 3:0 (11:7, 11:5, 11:2); Andreas Hitsch - Jonas Wilhelm 3:2 (12:10, 10:12, 8:11, 11:6, 11:6); Julian Brückner - Jens Hübscher-Haselböck 0:3 (5:11, 11:13, 9:11).

SC Witzenhausen - SC Dreieich 3:1. Die abschließende 0:3-Niederlage von Jens Hübscher-Haselböck gegen den ganz starken Top-Spieler Carsten Schoor tat den Witzenhäusern überhaupt nicht weh.

Schon vorher hatte das heimische Trio Hendrik Brodersen, Frederik Schröter und Jonas Wilhelm mit glatten Erfolgen alles klar gemacht. „Natürlich ist uns zugute gekommen, dass mit Sandro Deeg ein sehr guter Spieler bei Dreieich nicht dabei war, doch insgesamt konnten sich unsere erfolgreichen Spiele durchaus sehen lassen“, bilanzierte Jonas Wilhelm die gelungene Saison-Heimpremiere.

Hendrik Brodersen hatte gegen Jochen Schulze kaum Widerstand zu brechen und auch Jonas Wilhelm war nach zunächst hart umkämpften Sätzen gegen Peter Molzberger später klar auf der Siegerstraße. Den Sack zu schnürte Frederik Schröter, der seinen Kontrahenten Peter Höfling nach einem 1:1-Satzzwischenstand im dritten und vierten Durchgang sicher beherrschte.

Ergebnisse: Hendrik Brodersen - Jochen Schulze 3:0 (11:0, 11:3, 11:8); Frederik Schröter - Peter Höfling 3:1 (11:7, 9:11, 11:4, 11:2); Jonas Wilhelm - Peter Molzberger 3:0 (11:8, 12:10, 11:2); Jens Hübscher-Haselböck - Carsten Schoor 0:3 (4:11, 4:11, 6:11). (eki)

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