1:0-Heimsieg

Erlösung für Lichtenauer FV in der 90. Minute

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Einsatz: Mitunter hart angegangen wurde Lichtenaus Spielertrainer Alexandru Cucu (links). Neben ihm Fynn Erik Hochheimer und Leon Stolfo im Vollmarshäuser Trikot.

Hessisch Lichtenau – So viel Geduld musste der Lichtenauer FV lange nicht haben wie im gestrigen Heimspiel gegen den FSK Vollmarshausen. 90 Minuten lang warteten 130 Fans vergeblich auf einen Treffer des Gruppenliga-Spitzenreiters, dann war es endlich passiert. Mittelstürmer Tadeis Gambetta verwertete kurz vor Schluss eine Flanke von Jan Kaufmann im Stil eines Torjägers zum umjubelten 1:0 (0:0)-Erfolg.

„Wir haben wirklich sehr lange gebraucht, um den Abwehrriegel unseres Gegners zu knacken. Am Ende waren die drei Punkte aufgrund unserer spielerischen Dominanz aber hochverdient“, stellte Lichtenaus sportlicher Leiter Erkan Kilci nach dem Abpfiff fest.

Tatsächlich sahen die Besucher eine gastgebende Elf, die von Beginn an auf die Tube drückte und den sich meist mit neun Akteuren in der eigenen Hälfte aufhaltenden Gegner einschnürte. Dabei waren die Vollmarshäuser in der Wahl ihrer Mittel keineswegs zimperlich. Zu spüren bekam dies in erster Linie LFV-Spielertrainer Alexandru Cucu. Schon nach 100 Sekunden wurde er auf der rechten Außenbahn von Tobias Dawin rüde von den Beinen geholt, noch übler war das Foul von David Michels nach einer halben Stunde, nach dem Cucu minutenlang auf dem Rasen behandelt werden musste. „Diese Aktion hätte man auch als Nachtreten werten können, doch der Schiedsrichter hat nicht einmal die gelbe Karte gezückt“, erzürnte sich Kilci.

Allerdings tat sich der Tabellenführer zunächst recht schwer, sich zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten. Erst nach 25 Minuten wurde Gästekeeper Dietrich das erste Mal ernsthaft geprüft, auch danach scheiterten die Platzherren immer wieder an der vielbeinigen FSK-Hintermannschaft.

Auf der Gegenseite musste die Lichtenauer Abwehr nur bei den Vorstößen der beiden Angreifer Zappe und Schneppe aufpassen, die sich als Duett gegen mehrere LFV-Kicker aber nicht entscheidend durchsetzen konnten.

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeber einige vielversprechende Möglichkeiten gerade durch den agilen Vasylchenko, doch nach einem von dessen Schüssen setzte Jan Kaufmann das abgeprallte Leder an die Querstange. So dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Tadeis Gambetta die heimischen Fans erlöste.

Lichtenauer FV: Bantis - Gadea Barringo, Fondos, Dietz, Vidal Gadea - Cucu, Kaufmann, Grosu (65. Eker), Orschel, Vasylchenko (76. Hoffmann) - Miftari (55. Tadeis Gambetta.

SR: Klimek (Fulda-Zell). - Z:130.  eki

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