0:3 gegen FSG Gudensberg

Erste Heimpleite für die TSG Kammerbach

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Niederlage zum Abschluss der Vorrunde: Die TSG Kammerbach um Laura Eckert (re.) kassierte gegen die FSG Gudenberg eine deutliche 0:3-Pleite. 

In der Gruppenliga haben die Fußballerinnen der TSG Kammerbach am letzten Vorrundenspieltag beim 0:3 gegen die FSG Gudensberg ihre erste Heimniederlage in dieser Saison kassiert.

Zum Abschluss der Hinrunde mussten die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach ihre erste Heimniederlage hinnehmen. Das klare 0:3 (0:2) gegen den Tabellenzweiten FSG Gudensberg entsprach aber nicht dem Spielverlauf.

Obwohl wieder einmal ersatzgeschwächt angetreten (mit den verletzten Wenke Eckert, Jana Hildebrand und Alisa Gerbig sowie der verhinderten Lucia Langefeld fehlten vier Leistungsträgerinnen), machten die Gastgeberinnen ihre Sache richtig gut. Eng bei den Gegenspielerinnen stehend und mit viel Kampf- und Laufbereitschaft ließen sie die Favoritinnen gar nicht erst zu ihrem Spiel finden. Zwar blitzte hier und da die größere individuelle Klasse beim Tabellenzweiten auf, doch im Spiel nach vorne lief bei der FSG nichts zusammen. Weil jedoch bei den „Kambas“ zumeist der entscheidende Pass nicht so recht ankommen wollte und im Angriff die nötige Durchschlagskraft fehlte, spielte sich das Geschehen über weite Strecken zwischen den Strafräumen ab.

„Wenn wir vor der Pause ohne Gegentor bleiben und danach die erste Viertelstunde schadlos überstehen, dann könnte heute etwas gehen.“ Als TSG-Trainer Thomas Eckert nach einer guten halben Stunde diese Worte sprach, ahnte er wohl noch nicht, dass es genau andersherum kommen würde. Dabei war es zunächst sogar ein unglückliches Eigentor, das die Gäste auf die Siegerstraße brachte. Bei einem Freistoß der Gäste erwischte Luisa Friedrich den Ball so unglücklich mit dem Kopf, dass er sich über Torfrau Lisa Marie Rehbein hinweg in die eigenen Maschen senkte (38.). Als Katharina Zech dann auch noch mit dem Pausenpfiff das Leder unhaltbar in den Winkel hämmerte, war das schon mehr als nur eine Vorentscheidung. Und mit dem 0:3 durch Paula Häntschel fünf Minuten nach Wiederanpfiff war die Messe endgültig gelesen. „Danach haben wir es zwar wieder richtig gut gemacht und keine einzige gegnerische Chance mehr zugelassen, aber am Ende war das dann eben doch etwas zu wenig gegen einen so effektiv agierenden Gegner“, war Eckert trotz der Niederlage zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft.

TSG Kammerbach: Rehbein – Richter, Sennhenn, Friedrich, Vopicka – Hildebrandt (60. Schüler), Schäfer, Oesterheld (60. Nagaba), Mosebach – Meyer – L. Eckert. Tore: 0:1 Friedrich (38./ET), 0:2 Zech (45.), 0:3 Häntschel (51.).

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