SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und TSG Fürstenhagen gegen zwei Aufstiegsaspiranten

Favoriten die Suppe versalzen

Ball am Fuß: Stets ein Aktivposten beim Lichtenauer FV ist Karl-Heinz Wegendt (rechts). Foto: eki

Witzenhausen. Mit dem Aufstiegsaspiranten SG Sontra bekommt es die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach am Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga zu tun. Auch TSG Fürstenhagens Gegner SC Niederhone macht sich noch Hoffnungen auf den zweiten Tabellenrang. Ein offenes und spannendes Duell ist in Hessisch Lichtenau zu erwarten, wo der heimische LFV auf die SG Werratal trifft.

Lichtenauer FV - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr): Sowohl Werratals Trainer Dieter Berg als auch sein Gegenüber Erkan Kilci erinnern sich noch gut an den ersten Vergleich beider Teams im Oktober vergangenen Jahres. Seinerzeit traten die Lichtenauer als Tabellenführer bei der SG an und schafften durch ein Tor von Cem Calisir in der Schlussminute gerade noch den 1:1-Ausgleich. Allerdings hatten vorher schon die LFV-Angreifer Claßen und Meister jeweils nur die Querstange getroffen.

Beide Rivalen begegnen sich diesmal auf Augenhöhe. Dabei müssen die Gastgeber auf ihren Leistungsträger Waldemar Hein (Urlaub) verzichten. Auch der verletzte Kevin Christl ist nicht einsatzfähig, während Becker aus privaten Gründen fehlt. Kai Simon kehrt wieder in den Kader der ersten Mannschaft zurück. Unter Umständen ist auch schon Neuverpflichtung Tim Gedeck aus der A-Jugend des KSV Hessen Kassel spielberechtigt. Bei den Gästen fehlt nur der verletzte Benedikt Lange.

SG Meißner - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Sonntag, 15 Uhr). „Gegen diesen Gegner haben wir nochmals die Chance zu Punkten zu kommen“, meint Meißners Coach Norbert Toby. Das war schon im Hinspiel bei der unglücklichen 2:3-Niederlage so, als Meißner dem Rivalen über 90 Minuten Paroli bot und ein Unentschieden verdient gehabt hätte. Die Platzherren verfolgen auch mit Interesse den Ausgang des parallel laufenden A-Liga-Spitzenspiels zwischen Rot-Weiß Fürstenhagen und TSV Waldkappel. Auf eines dieser beiden Teams dürfte Meißner wohl in der Relegation treffen.

Hopfelde/Hollstein - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). Nur noch Heimspiele bestreitet der designierte Absteiger in den drei verbleibenden Begegnungen in dieser Klasse. Dabei will sich die Spielvereinigung dieses Mal besser gegen die Kurstädter aus der Affäre ziehen als im Hinspiel. BSA siegte seinerzeit zwar deutlich mit 6:0, doch mit Kreisoberliga-Niveau hatte das Geschehen auf dem Rasen laut BSA-Coach Friedhelm Krengel herzlich wenig zu tun.

Die Spielvereinigung Hopfelde/Hollstein erzielte in den bisherigen 25 Vergleichen erst acht Treffer und benötigte damit im Durchschnitt jeweils mehr als 280 Minuten, um zu einem Erfolgserlebnis zu kommen.

Niederhone - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Einen Favoriten in dieser Begegnung gibt es nicht. Allerdings stehen die Platzherren unter wesentlich mehr Druck als die Dippel-Elf. Bei nur noch zwei Saisonspielen hat Niederhone nur noch eine Mini-Chance auf den zweiten Tabellenrang. „Wir wollen die Saison erfolgreich abschließen und noch einige Punkte sammeln“, sagt Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel.

Im Hinspiel beider Rivalen gab es keinen Sieger. Maciej Goebels Führungstor machte Niederhones Angreifer René Pforr zum leistungsgerechten 1:1-Endstand wett.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SG Sontra (Sonntag, 15 Uhr in Kleinalmerode). Die Gäste haben es aus eigener Kraft in der Hand, den zweiten Tabellenplatz und die damit verbundene Relegation zu erreichen. „So weit hätte ich die Sontraer nicht vorn erwartet“, meint Kleinalmerodes Trainer Thomas Schill, der mit seiner Mannschaft unbelastet antreten kann und es dem Favoriten schwer machen will. In der Hinrunde verlor die Spielgemeinschaft auf dem Hartplatz in Sontra nach einem völlig offenen Spiel unglücklich mit 0:1. Dieses Mal möchten die Gastgeber den Spieß gern umdrehen und die Punkte behalten.

Weiterhin nur Zuschauer ist allerdings Mittelfeldspieler Sascha Hohlbein, der in dieser Begegnung letztmals gesperrt ist. Wieder in den Kader zurück kehrt Eugen Sawizki. (eki)

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