FC-Kicker lassen nur polnischen Gästen aus Lubin den Vortritt

Hallenturnier: Altherren des FC Großalmerode fehlte am Ende ein Punkt

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Langes Bein: Mit großem Einsatz versucht Damian Szcezpka vom FC Großalmerode (links) den Angreifer von Elita Lubin zu stoppen.

Großalmerode. Als Schiedsrichter Udo Möller die abschließende Partie zwischen dem polnischen Klub Sokol Wloszakovice und dem SSV Witzenhausen beim Fußball-Hallenturnier des FC Großalmerode beendete, da stand der Sieger dieser Veranstaltung schon lange fest.

Auch Großalmerodes polnische Partnerstadt Lubin war mit einer Mannschaft in der Tonstadt am Start und die war von der Konkurrenz einfach nicht zu schlagen. „Da waren einige erfahrene Kicker dabei, die einst in der ersten und zweiten polnischen Liga aktiv waren“, hatte Egon Schmidtke aus dem FC-Organisatorenteam die Erklärung für die starken Auftritte des Gesamtsiegers parat.

Doch auch Elita Lubin musste kämpfen, um in der einfachen Punkterunde die erste Mannschaft des Veranstalters mit einem Punkt Abstand auf Rang zwei zu verweisen, während sich der ebenfalls gut in Szene setzende SSV Witzenhausen als Gesamtdritter ebenfalls noch ein Preisgeld sicherte.

Siegerehrung: FC Großalmerodes Altherrenobmann Andreas Alt (links) gratuliert Miroslaw Prokop von Elita Lubin.

Die Entscheidung in der Sporthalle in Großalmerode fiel in der 16. von insgesamt 21 Begegnungen zwischen den bis dahin noch ungeschlagenen Teams aus Großalmerode und Lubin. 1:4 lagen die Tonstädter schnell hinten, kämpften sich aber wieder auf 3:4 heran und hatten am Ende doch das Nachsehen. Bei der Siegerehrung dankte Altherrenobmann Andreas Alt allen Teilnehmern für ihr Engagement, nachdem er selbst im Vorfeld alle Hände voll zu tun bekam. Gleich mehrere Absagen machten Änderungen der Spielpläne erforderlich. Übrig blieben letztlich sieben Mannschaften. Und die SG Schwarzenberg war sogar ohne Torhüter gekommen, sodass Großalmerodes Feldspieler Sven Pressler und Andreas Spangenberg als Ersatz im Kasten des Gegners einspringen mussten. „Das Interesse hat in diesem Jahr spürbar nachgelassen. Da lohnt sich die ganze Vorarbeit kaum mehr“, fiel das Fazit des FC-Altherrenobmanns alles andere als zufriedenstellend aus.

Und auch auf der Tribüne waren viele leere Plätze zu entdecken. „Das war in vorangegangenen Jahren doch anders“, stellte FC-Vorsitzender Jürgen Baumann fest. (eki)

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