Vier Dinge, die beim diesjährigen Kreistag der Fußball-Schiedsrichter in Niddawitzhausen auffielen

Friedhelm Mühlhausen bleibt Obmann

Der neue Kreisschiedsrichterausschuss: Die Delegierten wählten (hinten von links) Kai-Uwe Weber, Boris Borschel, Felix Berger, Mario Ziegler, Tobias Bindbeutel, (vorne von links) Marco Buchenau, Friedhelm Mühlhausen und Otto Ziegler in ihre Ämter. Fotos: Kopp

Niddawitzhausen. Fußball-Schiedsrichter haben ein gutes Zeitgefühl. Und so dauerte der Kreisschiedsrichtertag nicht länger als ein Spiel. Nach 90 Minuten war im Gasthaus Rost in Niddawitzhausen Abpfiff. Hier sind vier Punkte, die bei der Sitzung, die alle vier Jahre stattfindet, auffielen.

1.Die Schiedsrichter: In seinem Bericht ging Kreisschiedsrichter-Obmann (KSO) Friedhelm Mühlhausen auf die Situation in den vergangenen vier Jahren ein. Bei rund 3500 Spielen sind die Mitglieder pro Saison als Schiedsrichter, Assistent und Beobachter im Einsatz. Die Zahl der eingesetzten Schiedsrichter ging von 2012 bis heute von 133 auf 130 leicht zurück. Dass die Zahlen trotz Schiedsrichtern, die aus Alters- oder anderen Gründen aufhörten bzw. wegzogen, nicht geringer wurden, liegt an den Neulingslehrgängen. „Es ist schon etwas Besonderes, dass es in jedem Jahr einen Neulingslehrgang gibt“, sagte Landrat und Vize-Präsident des Hessischen Fußballverbandes, Stefan Reuß, in seinem Grußwort. Allerdings ist die Fluktuation der Neulinge sehr hoch. 67 Schiedsrichter wurden in den vergangenen vier Jahren ausgebildet, nur noch 23 pfeifen aktuell.

Obwohl der Kreis mit Karl Wiatrek (Regionalliga) und Martin Wiatrek (Hessenliga), die 2014 wegzogen, zwei hochkarätige Schiedsrichter verlor, „sind wir in der Spitze immer noch gut besetzt. Wir sind stolz darauf, Jung-Kameraden nach oben zu bringen“, sagte Mühlhausen. So pfeift in dieser Saison Martin Kliebe in der A-Junioren-Bundesliga und Hessenliga, Felix Berger in der B-Jugend-Bundesliga und Verbandsliga sowie Pascal Immig in der Verbandsliga und Marc-Philipp Auerswald, Dennis Krones, Boris Borschel, Steffen Beck und Bosko Nedovic in der Gruppenliga. Zur Rückrunde steigt Fabian Bechmann (FC Hebenshausen) in die Gruppenliga auf.

2. Die Wahl: Die Wahl des Kreisausschusses lief sehr zügig ab, denn schon im Vorfeld waren für jeden Posten Interessenten gefunden worden. So wurden Friedhelm Mühlhausen als Kreisschiedsrichter-Obmann, Boris Borschel als sein Stellvertreter und die Beisitzer Marco Buchenau, Tobias Bindbeutel und Otto Ziegler wiedergewählt. Felix Berger bekam einstimmig das Vertrauen ausgesprochen, das Amt als Kreislehrwart von Pascal Immig zu übernehmen. Kai-Uwe Weber ist neuer Beisitzer.

Spannend war es nur bei der Kampfabstimmung um den Posten des Öffentlichkeits-Beauftragten. Hier blieb Mario Ziegler im Amt. Er setzte sich mit 37:31 Stimmen gegen Dennis Krones durch.

3.Der Futsal: Das Thema Futsal kam bei der Sitzung mehrmals zur Sprache. Dabei sind die Reaktionen nach der ersten Hallenkreismeisterschaft nach Futsal-Regeln sehr positiv. Nicht nur die Schiedsrichter waren mit dem Verlauf dieser zufrieden, sondern auch die Spieler und Vereine. Das bestätigte Kreisfußballwart Horst Schott in seinem Grußwort: „Die Reaktionen der Vereine und auch die Schiedsrichterleistungen waren durchweg positiv. Kompliment und Hochachtung an die Schiedsrichter.“

4.Die Ehrungen: Elf Ehrungen gab es – darunter waren zwei ganz besondere. Erwin Schellhase und Gottfried Schilling wurden für 45 Jahre als aktive Schiedsrichter ausgezeichnet. Artikel links

Von Manuel Kopp

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