Alle jagen SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach bei der Futsal-Meisterschaft

Gelingt Titelverteidigung?

Zweikampf: Um das Leder kämpfen Lukas Dickel vom Lichtenauer FV (links) und Ray Vogel vom FC Großalmerode. Foto: per

Witzenhausen. „Für den Futsal-Titel in der Halle kommen am Wochenende in Witzenhausen einige Mannschaften infrage. Da gibt es keinen haushohen Favoriten“, sagt Trainer Goran Andjelkovic vom Gruppenligisten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach.

Die stärksten Teams aus dem Altkreis Witzenhausen treffen auf die Eschweger Konkurrenz und mittendrin steht am Sonntag die Andjelkovic-Mannschaft, die im vergangenen Jahr alle Rivalen abhängte und sich in Eschwege die Trophäe der Sparkasse Werra-Meißner sicherte. „Es wird schwierig diesen Triumph zu wiederholen. Die Tagesform ist wichtig, die Fitness der einzelnen Spieler und natürlich das technische Können im Umgang mit dem kleinen Futsalball“, sagt Andjelkovic.

Der SG-Coach ist ein Fan dieser Art des Hallenfußballs, denn das Grätschen am Mann wird grundsätzlich als Foul gewertet. „Das schützt die Spieler und ermöglicht sehenswerte Kombinationen. Auch sogenannte Außenseiter sind durchaus für Überraschungen gut“, meint der erfahrene SG-Übungsleiter. Doch die Konkurrenz ist stark, wie nicht nur Andjelkovic weiß. Seriensieger SV Adler Weidenhausen dürfte in jedem Fall wieder bei der Vergabe des Titels mitreden, auch wenn das erste Punktspiel für die Weidenhäuser im neuen Jahr bereits am 17. Februar in Hünfeld auf dem Programm steht und sich niemand vor der Verbandsliga-Runde mehr verletzen möchte. Zu den Mitfavoriten bei den Titelkämpfen unterm Hallendach zählen natürlich auch Vorjahresfinalist SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund und der SV Reichensachsen.

Auch Trainer Stefan Koch vom FC Großalmerode rechnet sich mit seiner neuen Truppe eine gute Chance aus, wenn es den FC-Kickern gelingt, an die starke Leistung wie beim eigenen Hallenturnier anzuknüpfen.

Vor der Finalrunde der 16 Besten am Sonntag haben tags zuvor noch acht gemeldete Teams aus den Kreisligen A und B die Möglichkeit, sich als Gesamtsieger oder Zweitplatzierter für die Endrunde zu qualifizieren (der TSG Fürstenhagen zog sein Team kurzfristig zurück).

Fünf Frauenteams

Bereits am Samstag wird auch die Finalrunde der Frauen mit fünf gemeldeten Mannschaften in einer einfachen Punkterunde und insgesamt zehn Begegnungen ausgetragen. Wieder vorn mitmischen will in diesem Wettbewerb Titelverteidiger FC Großalmerode gegen hocheinzuschätzende Gegner wie TSG Kammerbach, TSV Grebendorf und SV Reichensachsen. (eki)

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