Tischtennis-Hessenliga

Das große Abenteuer beginnt für den SV Ermschwerd

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Aufschlag: Hoch konzentriert ist Michael Wiesendorf bei dieser Aktion.

Ermschwerd - Herausforderung und Abenteuer zugleich sind die ersten Auftritte in der Tischtennis-Hessenliga für fast alle Spieler des SV Ermschwerd. Am Sonntag um 14 Uhr öffnet sich der Vorhang zur Eliteklasse für den ranghöchsten Vertreter aus dem Werra-Meißner-Kreis im Auswärtsspiel beim TSV Besse.

„Wir sind uns der Schwere der Aufgabe alle vollauf bewusst. Die Leistungsdichte in dieser Klasse ist riesengroß und bei gleich drei Direktabsteigern muss man aus unserer Sicht wirklich von einem Abenteuer sprechen“, sagt Michael Wiesendorf. Das alles hält ihn und seine Mannschaftskameraden aber nicht davon ab, es zumindest gegen die Großen dieser Zunft und einige ehemalige Bundesligaspieler zu versuchen.

Geändert hat sich das Gesicht beim Verbandsliga-Meister und Aufsteiger nicht. Die beiden Top-Spieler Dusan Snasel und Jiri Tomaniec nehmen die ersten beiden Positionen ein, dahinter sind Heiko Blessmann und der in die Mitte gerückte Christoph Heidrich zu finden. Jonas Blum und Wiesendorf komplettieren das Sextett, obwohl letzterer gegenüber Heidrich und Blum die etwas bessere Wertungszahl aufweist. „Die Aufstellung war eine rein taktische Überlegung, die uns unter Umständen mehr Möglichkeiten eröffnet“, erklärt Ermschwerds Mannschaftssprecher.

Jedenfalls will der Neuling nichts unversucht lassen, dem einen oder anderen Rivalen vielleicht ein Schnippchen zu schlagen. „Einige Gegner werden von uns nicht zu gefährden sein, gegen andere ist etwas möglich“, glaubt Wiesendorf. Zusammen mit SV-Jugendtrainer Udo Bauer wurde sich in Ermschwerd gewissenhaft auf die Hessenliga vorbereitet. Ohne die beiden tschechischen Asse allerdings, die intensiv in ihrem Heimatland trainierten.

Schon am Sonntag in Besse kommt es zum Auftakt knüppeldick, denn die Gastgeber sind für Michael Wiesendorf einer der erklärten Titelaspiranten. „Diese Truppe ist angefangen von Spitzenspieler Sebastian Pfaff bis hin zur Nummer sechs Peter Beck ungemein ausgeglichen besetzt. Da zählt für uns schon jeder Punkt“, sagt Wiesendorf. Er selbst bekommt es mit Aufschlagkünstler Beck zu tun, der im hinteren Paarkreuz immerhin stattliche 100 Wertungspunkte mehr aufweist als Ermschwerds Nummer drei Heiko Blessmann.

Die schier übermächtigen Gastgeber sind damit zum Auftakt mehr als nur eine harte Nummer. „Wir probieren es einfach, denn als Außenseiter haben wir wirklich nichts zu verlieren“, so Wiesendorf.

Es ist der erste Hessenliga-Vorgeschmack, denn schon eine Woche später steht am 21. September das Heimspiel gegen SVH Kassel II mit dem ehemaligen Zweitligaspieler Klaus Scherb (vormals ESV Jahn Kassel) auf dem Programm.  eki

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