SV Reichensachsen lädt zu Hallenturnieren ein

Ganz hohe Hürden für die TSG Bad Sooden-Allendorf beim Budenzauber

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Spiel und Spaß: Bei den ehrgeizigen Nachwuchskickern steht beim Budenzauber in Reichensachsen auch die Freude im Vordergrund.  

Reichensachsen. Das erste Fußball-Highlight im Jahr steht unmittelbar bevor: Die traditionellen (Budenzauber-) Hallenturniere.

„Von uns aus kann es losgehen“, sagt Hans-Peter Apel, Fußball-Abteilungsleiter des SV Reichensachsen vor den traditionellen (Budenzauber-) Hallenturnieren vom nächsten Donnerstag bis zum Sonntag in der örtlichen Sporthalle.

Seine anziehende Wirkung auf Fußball-Freunde dürfte die Veranstaltung auch dieses Jahr nicht verfehlen. Gerade beim Höhepunkt, dem Herrenturnier am nächsten Samstag (ab 17 Uhr), dürfte die Sporthalle mit Hunderten Zuschauern rappelvoll besetzt sein.

Mit dabei sind in diesem Jahr auch wieder die Kicker des Kreisoberligisten TSG Bad Sooden-Allendorf. „Wir nehmen die Herausforderung an, auch wenn einige Leistungsträger nicht dabei sind“, erklärt BSA-Trainer Jörg Immig. Sohn Philipp wird nach einem Bänderanriss noch geschont, und auch der Einsatz des angeschlagenen Mannschaftsführers Sebastian Jilg ist noch fraglich.

Nicht zuletzt aus diesem Grund wird es für die Kurstädter ganz schwer, die Vorrunde gegen ganz starke Konkurrenz zu überstehen und einen der beiden ersten Gruppenplätze zu belegen. So trifft das Immig-Team auf den starken Verbandsligisten und Mitfavoriten SV 07 Eschwege sowie Gruppenligist SV Reichensachsen, Union Mühlhausen und die SG Frankershausen/Germerode. „Wir wollen als Außenseiter die Großen ein bisschen ärgern und uns gut verkaufen“, sagt Immig.

Nachdem in der Herrenkonkurrenz Weidenhausen einst Seriensieger war, haben von den zehn angemeldeten Mannschaften mittlerweile wenigstens sechs das Zeug dazu, zu gewinnen. Das sind in der Parallelgruppe neben den Adlerträgern auch Ahrenshausen und Großgottern.

Die Halbfinals zwischen Gruppenersten und -zweiten steigen am Samstag ab 21 Uhr, das Endspiel beginnt gemäß Plan um 21.40 Uhr. Was Apel ebenfalls freut, ist, dass dieses Jahr das Frauen-Turnier am Sonntagnachmittag super besetzt ist mit zehn Mannschaften – darunter Top-Teams der Region wie Jahn Calden. „Es ist schon schön, wenn so viele Mannschaften sich anmelden und zahlreiche Zuschauer kommen, denn die Organisation gerade im Vorfeld ist schon immer eine Herausforderung“, berichtet Hans-Peter Apel. Auch bei den anderen Turnieren der Jugendteams von Bambini bis A-Junioren sowie der Altherren und Frauenteams ist mit großer Publikumsresonanz zu rechnen. Warum? „Wir haben eines der attraktivsten Turniere in Nordhessen. Das merken wir schon an dem Run auf die Startplätze in jedem Jahr“, sagt Apel.

Den Reiz des Budenzaubers führt er auf die Besonderheit der umlaufenden Bande zurück. „So etwas gibt es in unserer Region sonst nirgends“, berichtet Apel. Mit einer Bandenbegrenzung gibt es weniger Unterbrechungen, das Spiel ist temporeicher und gute Techniker kommen zur Geltung.  eki/flk

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