Auswärtsspiel am Samstag

Hohe Hürde für den Lichtenauer FV beim OSC Vellmar

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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Den Lichtenauer FV um Marius Jung (Nr. 19) erwartet am Samstag die knifflige Aufgabe beim OSC Vellmar. 

Schlag auf Schlag in der Fußball-Verbandsliga: Zum Ende der zweiten von insgesamt drei englischen Woche in Folge erwartet den Lichtenauer FV die nächste hohe Hürde.

Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der Aufsteiger beim OSC Vellmar. Vor dem nordhessischen Traditionsklub hat Erkan Kilci eine Menge Respekt. „Ich habe die neulich im Spiel gegen Türkgücü Kassel beobachtet. Das war das beste Verbandsligaspiel, das ich jemals gesehen habe“, lobt der Sportliche Leiter des aktuellen Tabellendritten.

Im Nachbarschaftsduell fertigte der OSC Türkgücü mit 7:0 ab. Noch mehr als die Höhe des Ergebnisses imponierte Kilci die Art und Weise, wie das Team von Trainer Roland Borrmann die 90 Minuten dominierte. „Die spielen sehr schnell und attraktiv. Der OSC tritt sehr spiel- und laufstark auf und er hat einige routinierte Akteure in seinen Reihen“, sagt Kilci. Zum Beispiel Enes Glogic oder Dennis Schanze, der bis vor zwei Spielzeiten Spielertrainer beim TSG Fürstenhagen war. „Mit Aytemür haben sie einen Stürmer, der immer den direkten Weg zum Tor wählt und nicht lange fackelt. Und der spielstarke Antut sitzt meist nur auf der Bank. Das spricht für die hohe Qualität im Kader“, sagt Kilci über den OSC, der drei von fünf Spielen gewann.

Noch besser ist die Bilanz des LFV, der vier von fünf Partien gewann. Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt beim Team von Trainer Rafal Klajnszmit, dann ist es die Chancenverwertung. „Viele Fehlschüsse dürfen wir uns beim OSC nicht erlauben. Am besten wäre es, wir würden mal jede Chance nutzen“, hofft Kilci.

Die vielen Spiele der vergangenen Tage haben Spuren hinterlassen. Jan Kaufmann plagt sich mit einer Hüftverletzung, auch einige andere Akteure sind angeschlagen. Während die Verteidiger Mario Bajo und Tim Welker erneut fehlen, kehrt der zuletzt gelb-rot-gesperrte Tadeis Gambetta zurück in den Kader. „Vellmar hat den Druck, die liegen drei Punkte hinter uns. Wir wären mit einem Remis zufrieden“, sagt Kilci. Am kommenden Mittwoch muss der LFV im Hessenpokal in der ersten Runde bei der SG Hombressen/Udenhausen antreten.  raw

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