Fußballcamp Michael Rummenigge 

In zehn Jahren waren 1300 Nachwuchskicker dabei

+
Smartgoals: Fußballcamp-Trainer Maik Fochler zeigt den Jugendlichen eine Trainingsmethode, bei der so schnell wie möglich der zugeschossene Ball in ein zufällig ausgewähltes Tor geschossen werden muss.

Michael Rummenigge trainierte zum zehnten Mal jugendliche Fußballer bei seinem Camp in Kammerbach.

"Wir müssen den Straßenfußball auf die Wiese zurückholen und die individuellen Qualitäten von jedem Jugendlichen fördern“, sagte Michael Rummenigge beim zehnten Fußballcamp auf dem Sportgelände in Kammerbach.

Für das größte Rummenigge-Fußballcamp in Deutschland mit 1300 teilnehmenden Kindern in den zurückliegenden zehn Jahren dankte der ehemalige Nationalspieler den Organisatoren um Timo Meyer und Timo Fink für die tolle Vorbereitungsarbeit und sagte: „Wir sind hier bei Freunden zu Hause und alle meine Trainer wollen immer wieder nach Kammerbach.“

Nach Ansprache und Erinnerungsfoto stand der Ball im Mittelpunkt. Eingeteilt nach Altersklassen wurden die wieder einmal 125 Kinder von sechs bis 15 Jahren von den Profis angeleitet und fortwährend korrigiert.

So haben die Jugendlichen trainiert

Auch das Warmmachen beginnt mit Ball. Hier lässt Rummenigge-Sohn Fabio den Ball rechts und links, mit Innen- und Außenrist führen und baut gleich einige Finten mit ein. „Auf Hepp stoppt ihr den Ball mit der Sohle, führt ihn hinter das Standbein und macht einen schnellen Richtungswechsel“, lautet sein Kommando. Auch zeigt er den Jugendlichen verschiedene Tricks wie der Ball ohne Zuhilfenahme der Hände hochgenommen werden kann. Michael Rummenigge hingegen lässt gleichzeitig vier Spieler aus vier Ecken um vier Fahnen dribbeln und baut hier ebenfalls einige technische Kabinettstückchen und Finten mit ein.

"Dabei müsst ihr immer die richtige Körperspannung haben und die Bewegung muss mehr aus der Hüfte kommen“, korrigiert er hier den einen oder anderen Spieler. Während Trainer Bernd Vosseler die Kleinsten im Wettstreit mit Ball einen gemischten Fahnen-, Hütchen- und Leiterparcours durchlaufen lässt, übt Marc Kohler mit den Jugendlichen bei einem Pass- und Laufspiel den präzisen Flachpass. „Ihr müsst den Standfuß gerade neben den Ball stellen und im Schussfuß die Spannung halten“, versucht auch er den Kindern gleich die richtige Technik beizubringen.

Zum Schluss des ersten Trainingstages führte Michael Rummenigge dem Fußballnachwuchs das variantenreiche Trainingsgerät Smartgoals vor. Bei einer Übung sind in einem Kreisfeld sechs Tore angeordnet. Der Spieler muss nun nacheinander die ihm zugespielten Bälle verarbeiten und den Ball so schnell wie möglich in ein durch Zufallsgenerator ausgewähltes Tor schießen. „Das fördert Handlungsschnelligkeit, Ballverarbeitung und Passgenauigkeit“, so Rummenigge. 

Nach Hause ging es mit Erinnerungstrikots

Aber auch andere Trainingsgeräte hatte die Fußballschule dabei, die entweder ins Training eingebaut wurden oder nach Abschluss des Trainings von den Kindern genutzt wurden. Nach vier intensiven Trainingseinheiten, durften die jungen Fußballer mit ihrem neuen roten Fußballdress, Ball sowie weiteren Accessoires zufrieden die Heimreise antreten und ihren Trainern nun zeigen, was sie beim Fußballcamp Neues gelernt haben. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.